Guten Tag,
Einer aktuellen Umfrage zufolge buchen die Schweizer diesen Sommer am liebsten Badeferien. Dabei sind vor allem Inselferien in Griechenland beliebt.
Lukas Rohner
Werbung
Krise? Welche Krise? Die letztjΓ€hrigen Turbulenzen um die ZahlungsfΓ€higkeit und die Rezession in Griechenland tun der Reiselust der Schweizer keinen Abbruch. Im Gegenteil, wie eine Umfrage bei den drei grossen Reiseveranstaltern Kuoni, Hotelplan und Tui ergibt. Besonders beliebt im Sommer sind dieses Jahr Inselferien in Griechenland. Aber auch die Balearen und die Kanaren sind beliebt. HΓ€ufig gebucht wird auch Urlaub in den USA, England, Zypern, der SΓΌdtΓΌrkei sowie in Skandinavien.
Schweizer entdecken gemΓ€ss Tui Suisse aber auch vermehrt weniger bekannte Feriengebiete wie die tΓΌrkische ΓgΓ€is oder die Kapverdischen Inseln. Bei Hotelplan wurden vermehrt Ferien nach Nordeuropa und Brasilien vermittelt. Interessant: Vor allem nach der WM liegt die Anzahl der Buchungen ΓΌber dem Vorjahresniveau.
Viele Kunden buchten dank FrΓΌhbucherrabatten und attraktiven Angeboten bei den verschiedenen Anbietern schon im ersten Quartal. Danach stagnierte die Zahl der Buchungen, was gemΓ€ss Tui Suisse womΓΆglich durch das schΓΆne FrΓΌhlingswetter verursacht wurde. In der laufenden Woche stieg die Nachfrage wegen des schlechten Wetters durch Last-Minute Buchungen an. Hinzu kamen nun vermehrt Buchungen von Herbstferien.
Im Sommer werden nach Angaben von Kuoni vor allem Badeferien gebucht. Danach folgen StΓ€dtereisen, die eher im FrΓΌhjahr und Herbst beliebt sind sowie Kreuzfahrten und Rundreisen. Die Kunden bevorzugen nach Angaben von Hotelplan mehrmalige kurze Aufenthalte pro Jahr. Auch habe sich die Kundenstruktur verΓ€ndert. So verreisen beispielsweise mehr Alleinerziehende oder Doppelverdiener ohne Kinder. Dieser Entwicklung wird mit Angeboten begegnet, die speziell auf die BedΓΌrfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind.
Bei den Reiseveranstaltern wurden Destinationen am Roten Meer sowie in Tunesien oder Thailand gemieden. Die Mediensprecherin von Hotelplan sieht einen mΓΆglichen Grund in der noch bestehenden EDA-Warnung fΓΌr Sharm El-Sheikh. Konflikte oder Naturkatastrophen in den Regionen kΓΆnnten Kundinnen und Kunden verunsichern und somit anderen Destinationen den Vorzug geben. Der Mediensprecher von Tui Suisse bekrΓ€ftigt jedoch, dass es keine LeistungseinschrΓ€nkungen bei den touristischen Programmen gibt.
Obwohl zum aktuellen Zeitpunkt Angaben ΓΌber das bisherige GeschΓ€ftsjahr schwierig sind, zeigten sich alle Reiseveranstalter mit den bisherigen Entwicklungen zufrieden. Es wird mit leicht hΓΆheren Buchungszahlen im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.
Werbung