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Die Gefahr einer Immobilienblase ist in der Schweiz vorerst gebannt: Einer aktuellen Studie zufolge gibt es keine starken Anzeichen mehr, obwohl mancherorts noch die Gefahr einer Γberhitzung besteht.
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Der Schweizer Immobilienmarkt entspannt sich weiter. Laut einer Studie der ETH-ZΓΌrich und des Vergleichdienstes comparis.ch gab es Ende Juni keine Bezirke mehr mit starken Anzeichen einer Immobilienblase.
Dies ist ein starker RΓΌckgang seit Anfang 2013, als noch elf Β«kritischeΒ» Bezirke aufgefΓΌhrt wurden, wie die ETH und Comparis am Mittwoch mitteilten. Im Januar 2014 hielt sich das zΓΌrcherische BΓΌlach als letzter Bezirk in dieser Kategorie. Auch dort sei es im ersten Halbjahr zur erwarteten Abflachung des Preisanstiegs gekommen.
BΓΌlach rutschte nun in die Kategorie Β«zu ΓΌberwachenΒ», wo auch PfΓ€ffikon (ZH), See-Gaster (SG), Hochdorf (LU) und Locarno aufgelistet sind. Insgesamt unterscheidet das Modell vier Stufen einer Blasengefahr, wobei der unterste Zustand Entwarnung bedeutet. In dieser Kategorie finden sich Baden (AG), MΓΌnchwilen (TG) und Lausanne. Hier bieten sich Eigenheimbesitzer gute Kaufgelegenheiten, wie Comparis-Sprecher Felix Schneuwly im CommuniquΓ© zitiert wird.
Dank dem stabilen wirtschaftlichen und politischen Umfeld sei es in der Schweiz nicht zu einem Crash gekommen, sagt ETH-Professor Didier Sornette in der Mitteilung. Β«Blasen platzen in der Schweiz in Anbetracht der besagten StabilitΓ€t nicht plΓΆtzlich, sondern sie lassen langsam die Luft ab.Β»
Das verwendete Modell, das die Preisdynamik in der Schweiz abbildet, erlaube aber keine Prognosen zur zukΓΌnftigen Entwicklung, sagte Studienleiter Sornette weiter. Da der Schweizer Immobilienmarkt stark von internationalen Entwicklungen abhΓ€nge, gingen mΓΆgliche Risiken vom Libor-Zins, dem Wechselkurs zum Euro oder der Zuwanderung aus.
AugenfΓ€llig sei, dass die Risiken einer Blasenbildung nicht in den hΓ€ufig als ΓΌberhitzt bezeichneten WohnungsmΓ€rkten der StΓ€dte ZΓΌrich und Genf liegen, heisst es in der Mitteilung. Stattdessen finde man sie in deren Einzugsgebieten und im Tessin. Besonders gefragt waren HΓ€user und Wohnungen am ZΓΌrich- am Zuger-, VierwaldstΓ€tter- und Genfersee.
(awp/sda/ccr)
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