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Uhrenbranche 
Vier junge Uhrendesigner machen den etablierten Marken Beine

Uhrendesigner
Junge Uhrendesigner bauen Zeitmesser, die auf durchdigitalisierte Millennials zugeschnitten sind. Quelle: ZVG

Sie sammeln Geld im Internet und setzen auf günstige Automatikwerke aus Asien: Vier junge Uhrendesigner bauen neue Zeitmesser im Vintage-Design und machen einen Bogen um die Schweiz.

Philipp Albrecht
Von Philipp Albrecht
22.06.2018

Die Gemeinsamkeiten sind fast schon etwas suspekt. Die jungen unabhängigen Uhrendesigner bringen dieser Tage Produkte mit dem gleichen Uhrwerk, einer ähnlich minimalistischen Vintage-Aufmachung in derselben Preiskategorie auf den Markt.

Auch wenn sich die Gründer von Sternglas aus Hamburg, Baltic aus Paris, Carpenter aus New York und Camden aus London nicht persönlich kennen – sie könnten Vierlinge sein, die im simultan tickenden globalen Internetmarkt die Zeichen der Zeit punktgenau gedeutet haben. Ihre gemeinsame Plattform ist das Online-Crowdfunding. Auf Kickstarter.com suchten sie zusammen mit Dutzenden Jungunternehmern erfolgreich nach Kapital für ihre Uhrenlabels. Die potenziellen Unterstützer werden auf der Site detailliert mit Informationen über den begehrten und bezahlbaren Männerschmuck fürs Handgelenk versorgt.

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Schönes analoges Ding

Diese Zeitmesser sind auf durchdigitalisierte Millennials zugeschnitten. Eine Generation von anspruchsvollen und informierten jungen Menschen, denen ein Minicomputer namens Smartwatch am Handgelenk zu viel des Guten ist. Vielmehr begeistert sie die Vorstellung von präzise zugefrästen Metallteilen, die allein mit kinetischer Energie zu einem funktionierenden Gadget fusioniert werden. Eines, das zuverlässig die Zeit angibt, verpackt in ein Design, das an Zeiten erinnert, als Computer noch der Raumfahrt vorbehalten waren.

Man kennt das Phänomen aus der Musik. Künstler lassen sich durch die gut sortierte Plattensammlung der Eltern beeinflussen. Irgendwann klingt die Musik neuer Bands wieder wie vor dreissig Jahren. Bei den Designern ist es die Uhrensammlung des Vaters. Derjenige von Baltic-Gründer Etienne Malec starb, als der Sohn erst sechsjährig war. Er hinterliess 100 Exemplare, darunter wunderschöne Vintage-Perlen aus den 1940er Jahren.

Als Jugendlicher begann sich der Sohn für die Ticker des Vaters zu interessieren. «Ich studierte seine Sammlung in der Hoffnung, ihn dadurch besser kennen zu lernen», erzählt Malec. Der Vater hatte seine Zeitmesser in einem Notizbuch mit Fotos und technischen Beschreibungen präzise dokumentiert. Der Sohn tauschte sich später in Paris mit Sammlern aus. Die Recherche weckte bei ihm die gleiche Liebe zur Uhr, wie sie schon der Vater verspürt haben musste. Mit 26 gründete er seine eigene Marke.

Baltic

Wer: Etienne Malec

Wann: seit 2015

Wo: Besançon, Frankreich

Was: Automatik-Dreizeigeruhr und Chronograph mit Handaufzug, beide mit 38-mm-Gehäuse

Werke: Miyota 821A und Seagull ST1901

Etienne Malec

Mit Baltic zolle er dem Vater Tribut, sagt Malec. Der Name stehe für die kühle, nordische und minimalistische Landschaft um die Ostsee, die Baltic Sea. Bis jetzt sind zwei Versionen erhältlich: ein klassischer Dreizeiger mit Automatikwerk und ein Chronograph zum Aufziehen. Beide Modelle gibts mit Zifferblättern in sechs verschiedenen Farben. Das Lederband ist in drei Tönen erhältlich. Beide Modelle sind in eine gestufte Lünette gefasst, wie es Longines schon vor 70 Jahren in einigen Modellen umsetzte. Die feine Erhöhung reflektiert je nach Lichteinfall und verleiht so dem Zifferblatt einen glänzenden Rahmen.

Japan-Werk in Frankreich zusammengebaut

Malecs Marke ist der Star der neuen jungen Uhrenwelle. Über Sammlerkreise, Instagram und Facebook kündigte er ab 2016 grossflächig sein Vorhaben an, günstige und mechanische Uhren im Vintage-Stil salonfähig zu machen. Ein Jahr später sammelte er auf Kickstarter eine halbe Million Euro von über 1000 Leuten ein, was für Uhrenprojekte phänomenal ist. Die meisten Gläubiger stammen aus Frankreich und den USA. Sie überwiesen zwischen 240 und 1200 Euro. Namhafte Uhrenblogs wie Hodinkee oder Worn & Wound verfassten Lobeshymnen.Vor allem das «unwiderstehliche Preis-Leistungs-Verhältnis» wird da gelobt: Der Chronograph kostet 541, die Dreizeigeruhr 332 Euro.

Die Teile für Werk und Zifferblatt bestellt Malec einzeln in Japan und China – zusammengebaut werden sie in der einstigen französischen Uhrmacherhochburg Besançon, 75 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. «Die Nähe zur Produktion steigert die Qualitätskontrolle», erklärt Malec.

Was aber ebenso stimmt: Das Label «Assembled in Besançon» auf der Website verleiht dem Produkt luxuriöse Tiefe, während die anderen Uhrenhelden die gesamte Produktion nach Asien outsourcen. Bislang hat Malec beachtliche 2000 Stück verkauft. Bis Ende Jahr sollen eine neue Kollektion und eine Special Edition dazukommen.

Es ist die Story – von den grossen Luxusmarken wissen die neuen Uhrendesigner, dass eine schöne Geschichte ihrem Label Wert und Kontur verleiht. Wie bei der Rolex Daytona, die dank Schauspieler und Hobbyrennfahrer Paul Newman vom billigen Stahlchronographen zum Statussymbol mutierte. Und ohne die Tatsache, dass sie die erste Uhr auf dem Mond war, wäre die Omega Speedmaster wohl nie über den Status eines Chronographen mit Tempomesser hinausgekommen.

Ein Onlineshop genügt

Die neuen Uhrenhelden vermarkten nun ihre eigene Geschichte. Etienne Malecs Sammlung des verstorbenen Vaters ist Gold wert. Bei Dustin Fontaine und seinem Hamburger Label Sternglas spielt ebenso die Nostalgie eine Rolle, wenn auch etwas weniger emotional als bei Malec.

Sternglas

Wer: Dustin Fontaine

Wann: seit 2016

Wo: Hamburg, Deutschland

Was: Automatik-Dreizeigeruhr mit 38-mm-Gehäuse

Werk: Miyota 821A

Dustin Fontaine

Vor elf Jahren verdiente der heute 28-Jährige bei der damals noch kaum bekannten deutschen Uhrenmarke MeisterSinger sein erstes Geld. Am Sitz in Münster sortierte er Akten, heftete Rechnungen ab und montierte Bänder an die Uhrengehäuse. «Irgendwann wurde ich gefragt, ob ich auch das Büro putzen wolle», lacht Fontaine. «Ich habe dann abgelehnt.» Stattdessen plauderte er nach getaner Arbeit mit MeisterSinger-Gründer Manfred Brassler. Der erzählte ihm, wie schwierig es sei, eine neue Marke ins Sortiment der mächtigen Händler zu bringen.

Seither hat sich das Internet ganz zu Fontaines Gunsten entwickelt. Inzwischen braucht keiner mehr exklusive Kontakte zum stationären Handel, um seine Produkte an den Kunden zu bringen. Ein Onlineshop genügt. Zumindest, um die ersten paar tausend Stück abzusetzen. An diesem Punkt ist Fontaine angelangt. Inzwischen gibt es die Sternglas-Uhr auch auf Amazon und bald wohl auf dem chinesischen Pendant Tmall. Zudem sammelte er diesen Frühling erste Erfahrungen mit einem Showroom in Hamburg. Mit den grossen Handelsketten sucht er gar nicht erst den Kontakt. Dabei könnten die in ihrem standardisierten Sortiment ganz gut etwas frischen Wind vertragen.

Bauhaus für Hipster

Fontaine trifft mit seinem Produkt genau den Gout der Millennials. Er hat das Bauhaus-Design, wie man es von der Max-Bill-Uhr von Junghans kennt, ins 21. Jahrhundert geholt. Feine Striche dominieren das Zifferblatt in Weiss oder Schwarz. Zahlen findet man hier nur im Datumsfeld. Im Herbst 2016 begann er mit einer Quarzversion ohne Sekundenzeiger für 190 Euro. Per Crowdfunding kamen 16 500 Euro zusammen, angepeilt hatte er lediglich 10 000. Knapp 120 Unterstützer kauften auf Kickstarter eine vergünstigte Version der Uhr. 70 Prozent der Käufer stammten aus Deutschland.

Dann kamen die Anfragen nach einer mechanischen Sternglas. Es waren nicht wenige. Selber habe er gar nicht daran gedacht, «aber mit der Zeit wurde der Reiz einer Automatikversion immer stärker». Im Gegensatz zum Quarzwerk steht bei der mechanischen Uhr die Herkunft im Zentrum. Und da kam lange eigentlich nur die Schweiz in Frage.

Während Jahrzehnten versorgte die Swatch-Group-Tochter ETA die Welt mit günstigen Werken. Sie musste dies tun, wegen ihrer Monopolstellung. Doch das hat sich in den letzten Jahren verändert. Die Versorgung mit dem günstigen und zuverlässigen ETA-Werk 2824-2 wurde zuletzt gedrosselt, der Preis hob ab. Fontaine und viele seiner Uhrendesigner-Kollegen pfeifen deshalb auf die Schweizer Herkunft.

Bei der Seiko-Tochter Miyota in Japan beziehen sie ein gleichwertiges Werk für einen Fünftel des Preises. Und eine Verknappung der Produktion ist in Japan kein Thema. «Den Kunden, die wir ansprechen, ist ein Schweizer Werk nicht so wichtig», sagt Fontaine. Die Nachfrage war so gross, dass er ohne Kickstarter-Unterstützung eine erste Charge der Sternglas-Automatik-Dreizeigeruhr produzieren liess. Im Januar stellte er sie online – für 289 Euro das Stück, ein Drittel des Preises einer Max-Bill-Uhr. Pro Tag kamen 100 Bestellungen herein. Es dauerte keine Woche, bis die letzte Uhr verkauft war. «Meine Quarzuhren gingen nicht annähernd so schnell weg», staunt Fontaine. Inzwischen arbeiten fünf Leute für ihn. Liefertermin der zweiten Charge seiner mechanischen Bauhaus-Uhr ist Mitte Juni.

Labels wachsen schneller als die Nachfrage

Inzwischen haben auch die etablierten Marken und Händlerketten verstanden, dass ihnen das Internet zum Problem werden könnte. In Zeiten, in denen jeder zu Hause am Computer mit einer günstigen Software 3-D-Objekte designen und die Pläne direkt einer chinesischen Fabrik schicken kann, lässt sich eine eigene Uhrenmarke ganz einfach gründen. Und vielleicht droht auch hier, wie in vielen anderen Branchen, bald eine Disruptionsgefahr. Also bauen die Luxuslabels nun ihre eigenen Onlineshops auf. Ob sich eine 6000-Franken-Uhr aber genauso einfach im Internet verkaufen lässt wie eine zum Zehntel dieses Preises, muss sich erst noch zeigen.

Die jungen Uhrenlabels wachsen derzeit schneller als die Nachfrage. Mehrere hundert suchten in den letzten zwölf Monaten alleine auf Kickstarter nach Startkapital. Auch wenn da viel «Schrott» dabei ist, wie Sternglas-Gründer Fontaine glaubt, so war die Zeit nie so reif, den etablierten Marken den Nachwuchs streitig zu machen.

Das «Lasttier» unter den Uhrenwerken

Neil Carpenter aus Brooklyn ist einer jener Jungunternehmer, die den vereinfachten Zugang zur Technologie nutzten, «um es mal mit Uhren zu versuchen». Nach zehn Jahren als Chefdesigner für Küchenutensilien begann er in seiner Freizeit an Zifferblättern zu tüfteln. Daraus entstand die Brooklyn Field Watch. Nachdem er vor zwei Jahren fast 75 000 Dollar auf Kickstarter eingesammelt hatte, liess er bis heute 16 Versionen à 75 Stück produzieren. In seinem Onlineshop sind nur noch vier Modelle erhältlich. «Die Limitierung treibt die Verkäufe an und schafft ein Gefühl der Exklusivität», erzählt Carpenter. Pro Monat gehen 40 Stück auf die Post. «Ich komme gar nicht mehr nach», gibt er nicht ungern zu.

Carpenter

Wer: Neil Carpenter

Wann: seit 2015

Wo: Brooklyn, New York, USA

Was: Automatik-Dreizeigeruhr mit 40-mm-Gehäuse

Werk: Miyota 821A

Neil Carpenter

Carpenter macht alles selber – von der Gestaltung über die Bestellung, das Marketing bis zum Versand. Seine Versionen unterscheiden sich nur minimal. Die Uhr sieht aus, als wäre sie im Zweiten Weltkrieg von einem Kampfjetpiloten getragen worden und als hätte Carpenter sie 60 Jahre später in einem verstaubten texanischen Secondhand-Laden ausgegraben. Die Versionen sind nur beim Farbton des Gehäuses und der Zeiger verschieden.

Im Innern der 40-Millimeter-Uhr tickt das 821A-Automatikwerk von Miyota – genauso wie bei Sternglas und Baltic. Carpenter sieht es als eine Art «Lasttier» unter den Automatikwerken: «Es bringt dich pünktlich zur Arbeit und verschont dein Bankkonto.» Das ETA-Werk 2824-2 habe er sich auch angeschaut, es sei ihm aber viel zu teuer gewesen. «Die Field Watch soll keine High Horology sein, sondern ein nützliches Teil zu einem vernünftigen Preis.»

Marge von 60 Prozent

Unter den neuen Uhrenhelden mit Vintage-Modellen ist Carpenter der teuerste – die Brooklyn-Uhr kostet zwischen 595 und 625 Dollar. Davon bezieht er eine Marge von 60 Prozent, das ist knapp über dem, was Dustin Fontaine von Sternglas verdient. Carpenter betont, dass die Marge durch seinen Brooklyn Watch Shop, den er zusammen mit einer Uhrmacherin in New York betreibt, noch etwas geschmälert werde. Im Laden verkauft er neben seinen eigenen auch gebrauchte Uhren und bietet Servicearbeiten an.

Unlängst hat er sich überlegt, aus seinem US-asiatischen ein US-Swiss-Produkt zu machen. «Ich spielte mit dem Gedanken, die Uhr in der Schweiz zusammenbauen zu lassen. Doch es stellte sich heraus, dass Schweizer Uhrmacher ihre Teile auch aus China beziehen. Auf mich wirkt es ein bisschen unehrlich, ‹Made in Switzerland› draufzuschreiben, wenn doch nur die Teile dort zusammengesetzt werden.» Erstaunt habe er festgestellt, dass die Chinesen besser als ihr Ruf seien. «Ich bin echt zufrieden mit unserer chinesischen Fabrik. Produktion und Assemblage finden am selben Ort statt. Das erlaubt mir, auch kleinere Bestellungen zu machen und die Qualitätskontrolle zu sichern.» Man habe eine richtig enge Beziehung entwickelt.

Geschichte aus London

Immerhin ein bisschen Swiss made findet sich beim vierten Vintage-Neuling, der Camden Watch Company. Das Designerpaar Jerome Robert und Anneke Short lernte sich in Neuenburg kennen, wo Short mehrere Jahre Uhren für Modemarken wie Puma, Esprit, EDC und Cerruti 1881 gestaltete. Robert stammt aus der Romandie und beriet Unternehmen in Social-Media-Fragen.

Camden Watch Company

Wer: Anneke Short und Jerome Robert

Wann: seit 2014

Wo: London, England

Was: Automatik-Dreizeigeruhr mit 43-mm-Gehäuse

Werk: Miyota 821A

Anneke Short und Jerome Robert von der Camden Watch Company

2010 zogen die beiden nach London und gründeten ihr eigenes Designstudio. Vier Jahre später lancierten sie ihr Uhrenlabel mit Quarzmodellen, die sich an der industriellen Geschichte des Londoner Stadtteils Camden anlehnen: «Die Quarzlinie erlaubt uns viel Freiheit im Design und in der Preisgestaltung», erklärt Short.

Aber im Hinterkopf hatten beide längst eine mechanische Version. «It’s really cool», schwärmt die Britin. «Die Handwerkskunst und die Vorstellung, dass man sie ohne Batterie auflädt, finde ich grossartig.» Die obligate Kickstarter-Finanzierung spülte ihnen 64 000 Franken in die Kasse – angepeilt waren lediglich 23 000. Die erste Kollektion wurde kürzlich ausgeliefert.

Die Brückenbauer

Das Zifferblatt erinnert mit seinen grossen römischen Ziffern an die Londoner Kirchenuhren. In der Krone ist ein Muster eingraviert, das an eine Regent’s-Canal-Brücke angelehnt ist. Die zwei Modelle kosten umgerechnet zwischen 450 und 490 Franken. Im Kern tickt das obligate Miyota-Werk. Jerome Robert, Kind der Uhrenstadt La Chaux-de-Fonds, sieht darin kein Problem: «Für unser Produkt in dieser Preisklasse ist ein Schweizer Automatikwerk schlichtweg zu teuer. Auch in Anbetracht des Preis-Leistungs-Verhältnisses dieser Werke.»

Dass man in Zukunft auf Swiss made umsteige, schliessen die beiden trotzdem nicht aus. Letztlich zieht das Label Schweiz auf einer Uhr auch kaufkräftigere Kunden an. Aber dafür müssten die Preise sinken und die Versorgung gesichert sein. Sternglas-Gründer Dustin Fontaine hat schon mal beim ETA-Konkurrenten Sellita ein Werk zum Testen bestellt: «Es wäre eine interessante Alternative zu ETA, wenn auch immer noch drei- bis viermal so teuer wie Miyota.»

Der Schweizer Uhrenindustrie könnte es sogar ganz recht sein, wenn die neue Generation in der tieferen Preisklasse «Made in Switzerland» ignoriert. Rolex, IWC oder Omega produzierten einst für den kleinen Mann und peilen längst kaufkräftigere Kunden an. Wo Schweiz draufsteht, soll hauptsächlich Luxus drin sein. Tauchen die im Uhrenland produzierten Automatikwerke massenhaft in günstigen Zeitmessern auf, droht schlimmstenfalls sogar eine Verwässerung. Und das will nun wirklich keiner.