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Ukraine-Krieg

Laut EU kosten Sanktionen Russland bis zu 1,3 Billionen Euro

Westliche Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs haben Russland nach Angaben der EU-Aussenbeauftragten schätzungsweise bereits 1,0 bis 1,3 Billionen Euro gekostet.

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Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas imago/ZUMA Press

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«Die Zahlen sprechen Bände», sagte Kaja Kallas in einer Pressekonferenz zum EU-Verteidigungsministertreffen in Nikosia. Stein für Stein bringe man das Fundament von Russlands Kriegswirtschaft zum Einsturz.
Zum Aussenministertreffen am kommenden Montag liegen laut Kallas Vorschläge für Sanktionen gegen mehr als 80 weitere Akteure auf dem Tisch. Sie sollten den militärisch-industriellen Komplex in Russland, aber auch Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen und Propagandisten treffen, erklärte sie.
Zu der nicht erfolgten Einladung an die EU zu dem Ukraine-Gipfeltreffen mit Deutschland, Grossbritannien und Frankreich am Sonntag in London sagte Kallas, Mitgliedstaaten hätten deutlich gemacht, dass die Länder, die Russland besser kennen als alle anderen, gehört werden müssten. Grundsätzlich brauche man strategische Geduld, um Russland tatsächlich in eine Lage zu bringen, in der es ernsthaft verhandeln würde. «Wir haben den Eindruck, dass wir dort noch nicht sind», sagte sie. Auch deswegen brauche man zusätzlichen Druck und weitere Sanktionen.
(AWP)
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