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Die besten Börsenstrategien

Eine einfache Regel für hohe Gewinne mit Schwellenländer-Aktien

Schwellenland-Anlagen enttäuschen Anlegerinnen und Anleger meistens. Es sei denn, sie greifen in die Trickkiste.

Patrick Herger

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Das chinesische Wirtschaftswachstum liegt deutlich höher als in westlichen Industrienationen; das schlägt sich aber nur wenig in den Börsenkursen nieder (im Bild der Hafen von Shanghai). imago images/VCG

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Die Suche nach hohen Gewinnen ist einer der Hauptgründe für Investments in Schwellenländer, auch Emerging Markets (EM) genannt. Das höhere Risiko von Investments in Länder des globalen Südens müsse, so glauben viele Anleger, mit höheren Renditen abgegolten werden. Aber in der Vergangenheit war das keinesfalls die Regel. Auch nicht, wenn längere Zeiträume betrachtet werden. Die ernüchternde Erkenntnis daraus ist: Für langfristig orientierte Passivinvestoren bringen Schwellenlandanlagen meist wenig.
Wer in den letzten 10 Jahren etwa mit einem der grössten und bekanntesten Emerging-Markets-ETF, dem iShares Core MSCI Emerging Markets, auf Aktien von Schwellenländern gesetzt hatte, konnte in dieser Zeit sein Kapital nicht vermehren, die Rendite war praktisch null. Das zeigt die folgende Grafik:

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