Wein in der Blockchain könnte künftig wertvoller sein als der im heimischen Keller. Anderseits ist Wein im Keller griff- und trinkbereit. Eine Anleitung zur Weinanlage.
Charlotte Pauk
Reale Gegenstände zu digitalisieren und so in der Blockchain handelbar zu machen, fasziniert den CEO der Bank Sygnum, Mathias Imbach. Sebastian Magnani
Mit teuren Weinen handeln ist jetzt für alle möglich, auch ohne profunde Weinkenntnisse. Den Weg geebnet hat die Bank Sygnum, wie Mitgründer und CEO Mathias Imbach ausführt. Dank ihm kann man ein klitzekleines Stück einer Flasche Château Latour, eines der teuersten Weine im Bordeaux, besitzen.
Der Ökonom trinkt im Kreis seiner Familie und Freunde gerne ein Glas Wein. «Aber als Weinkenner würde ich mich nicht bezeichnen», meint er. Sein Antrieb, Wein – und übrigens auch Kunstgegenstände, Immobilien und weitere reale Vermögenswerte – handelbar zu machen, hat seinen Ursprung in der Faszination, reale Werte zu digitalisieren und effizient über eine dezentralere Finanzmarktinfrastruktur an andere Personen zu übertragen.
Mathias Imbach mag Wein – sowohl in Form von Token, aber auch als Genuss im Kreise seiner Familie und Freunde.Sebastian Magnani
Mathias Imbach mag Wein – sowohl in Form von Token, aber auch als Genuss im Kreise seiner Familie und Freunde.Sebastian Magnani