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Die Börse hat mehr Millionen als Lotto

So werden Sie tatsächlich Millionär oder Millionärin

Während man mit Swiss Lotto seit 1979 rund 5000 Franken verloren hätte, wären aus den Einsätzen an der Börse über 100'000 Franken geworden.

Harry Büsser

SWISSLOS LOTTOZIEHUNG
Lottoziehung von Swisslos: Um alle Kombinationen zu spielen und somit den Jackpot auf sicher zu haben, bräuchte es 15,5 Millionen Lottoscheine. Keystone

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Swisslos wirbt: «Niemand macht mehr Millionäre!». Falsch! Die Börse macht viel mehr Millionäre und Millionärinnen. Aber der Reihe nach: Seit dem Jahr 1979 hat das Zahlenlotto von Swisslos 862 Millionäre gemacht. Diese Gewinne werden jeweils öffentlich gefeiert. Das lockt jede Woche wieder hunderttausende Menschen: Jede Woche werden 500'000 neue Lottoscheine ausgefüllt – 500'000 mal die Hoffnung auf den ganz grossen Gewinn. Aber für fast alle Spieler und Spielerinnen bleibt das für immer ein Traum. Keine Wunder, denn vom Blitz erschlagen zu werden, ist viel wahrscheinlicher als ein Jackpot im Lotto.
Trotzdem spielen wahnsinnig viele Menschen Lotto. Der Umsatz der Schweizer Lotterien und Wetten betrug im Jahr 2018 rund 2,87 Milliarden Franken. Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht das einem Spieleinsatz von 337 Franken pro Person. Gewonnen wurden pro Kopf im Durchschnitt 227 Franken. Also ist Lotto für die Spieler insgesamt ein Verlustgeschäft von durchschnittlich 110 Franken pro Kopf und Jahr. Trotzdem werden bei jeder Lottoziehung in der Deutschschweiz zwischen 200 000 und 1,7 Millionen Lottoscheine ausgefüllt.

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