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Wenn die Kinokassen klingeln

Lukrative Festtage für die Filmindustrie

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In der Weihnachtszeit buhlt nicht nur der Detailhandel um die Gunst der Konsumenten. Auch die glitzernde Kinowelt will daran teilhaben. Der Zeitpunkt ist nicht ganz zufällig. Die grossen Produktionsfirmen bringen in diesen Wochen die Filme auf den Markt, von denen sie sich die grössten Chancen auf eine Oscar-Nominierung erhoffen. Nachdem die US-Filmindustrie 2001 das beste Ergebnis in Holywoods Geschichte eingespielt hat, scheint sie dieses Jahr diesen Rekord noch übertreffen zu können. Das grosse Geld wurde und wird 2002 mit Fortsetzungen verdient. «Star Wars», «Men in Black», «Stuart Little» und «Austin Powers» gehören ebenso dazu wie «Harry Potter» und «Herr der Ringe». Die ersten Teile der beiden letztgenannten Streifen sicherten sich 2001 auf Anhieb einen Platz unter den top fünf der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (siehe Tabelle). Die zweite Folge von «Harry Potter», die «Kammer des Schreckens», steht ihrem Vorgänger in nichts nach. Drei Wochen nach dem Filmstart betrugen die Einnahmen bereits über 200 Millionen Dollar. Allerdings können die Aktionäre von AOL Time Warner, zu der die verantwortliche Produktionsfirma Warner gehört, sich kaum an diesem Weihnachtsgeschenk erfreuen. Denn unerfreuliche Aussichten für den Online-Bereich des Mediengiganten überschatten den Blockbuster-Erfolg.

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