Abo
Hürdenlauf

Was Sie im Assessment tun und lassen sollten

Wer in einem Assessment punkten will, sollte sich gut vorbereiten. Dabei zählen nicht nur Kompetenz und Fachwissen – auch das Auftreten sollte gut geplant sein.

Maren Meyer

Was man im Assessment tun und lassen sollte:Das Erscheinungsbild:Don't: Kaputte Kleidung oder ungewaschene Haare machen keinen guten ersten Eindruck.
Do: Dresscode beachten. Ist das Vorstellungsgespräch bei einer Bank, sind Anzug und Krawatte Pflicht, bei Google ist hingegen ein legerer Kleidungsstil erlaubt.
Das Auftreten:Don't: Nicht nur die fachliche Kompetenz ist wichtig, auch die Persönlichkeit zählt. Wer sich im persönlichen Vorstellungsgespräch verschlossen gibt, macht keinen guten Eindruck. Zurückhaltung in Gruppengesprächen kommt schlecht an.
Do: Zeigen Sie sich offen, kommunikativ, bringen Sie sich ein, und geben Sie etwas von sich preis.
Die VorbereitungDon't: Ohne Vorbereitung an ein Assessment zu gehen, zeugt von Desinteresse und wird negativ auffallen.
Do: Soweit möglich sollte man sich auf bevorstehende Interviews und Präsentationen vorbereiten.
Die PräsentationDon't: Zu fast jedem Assessment gehört eine Präsentation. Verzetteln Sie sich nicht. Die Präsentation kann noch so gut sein - sind Sie unstrukturiert, wird dies negativ ins Gewicht fallen.
Do: Feilen Sie an Ihrer Präsentationstechnik. Auch wenn Sie inhaltlich nicht zu 100 Prozent überzeugen können, sagt die Art und Weise, wie Sie einen Sachverhalt vermitteln, viel aus.
Die LohnfrageDon't: Je nach Arbeitsumfeld kann es gut oder schlecht ankommen, bereits im Assessment vom Lohn zu sprechen. Aber: Fordern Sie kein utopisch hohes Gehalt.
Do: Bewirbt man sich bei einem Finanzdienstleister, kann eine gut begründete Lohnforderung positiv auffallen. Bilder: Keystone/Pixabay
1 / 10
Was man im Assessment tun und lassen sollte:Das Erscheinungsbild:Don't: Kaputte Kleidung oder ungewaschene Haare machen keinen guten ersten Eindruck. RMS

Werbung

In Assessments werden die Kandidaten auf Herz und Nieren geprüft. Doch der Assessment-Stress beginnt bereits am Morgen. Denn bevor der Bewerber in quälenden Interviews in die Mangel genommen wird, muss er sich entscheiden: für die richtige Garderobe. Der erste Eindruck ist nicht zu unterschätzen. Wenn möglich sollte man sich also vorher über den Dresscode des Wunscharbeitgebers informieren.
Bewirbt man sich für einen Bank-Job sind Anzug und Krawatte Pflicht. Beim Internetriesen Google soll ein legeres Auftreten erwünscht sein. Daneben sollte ein gepflegtes Aussehen für jeden selbstverständlich sein.

Persönlichkeit ist wichtig

Das klassische Assessment besteht in der Regel aus folgenden Komponenten: Interview, Präsentation, Rollenspiel, Fallstudie, Postkorb, Arbeitsprobe, Persönlichkeits- und Intelligenztest. Denn neben der fachlichen Kompetenz, zählt auch die Persönlichkeit.
Auch darauf kann man sich vorbereiten. Durch Zurückhaltung in Gruppengesprächen oder Verschlossenheit in Interviews kommt man dem Traumjob schwerlich näher. Auch die Präsentationen sollten strukturiert sein.

Die Lohnfrage

Ein nicht unwichtiges Kriterium für den neuen Job ist für viele Bewerber die Lohnfrage. Doch nicht immer sollte man sie in einem Assessment stellen. Wie beim Dresscode sollte die Frage oder Forderung zum potenziellen Arbeitgeber passen: Bewirbt man sich bei einem Finanzdienstleister, kann eine gut begründete Lohnforderung positiv auffallen. Denn der Bewerber zeigt, dass er sich mit Zahlen auskennt und sich obendrauf noch mit dem Unternehmen befasst hat.

Partner-Inhalte

Die Do's und Don'ts im Assessment sehen Sie in der Bildergalerie oben.
Wie Firmen heute ihre Stellenbewerber testen, warum die Arbeitgeber die ausgeklügelten Eignungstests nicht mehr missen wollen und wie man sich auf den heissen Stuhl vorbereitet, lesen Sie in der aktuellen «Bilanz», erhältlich am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

Werbung