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Eifrig gescheffelt

Reich durch Arbeit: Vom Angestellten zum Multimillionär

Das gab es jahrhundertelang nicht: Seit einigen Jahren tritt ein neuer Typus ­Multimillionär auf den Plan – der Angestellte.

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Kein Grossgrundbesitzer, keine Produktionsmittel, nur Arbeitskraft: Angestellte Manager wie Sergio Ermotti (UBS), Severin Schwan (Roche), Paul Bulcke (Nestlé) oder Walter Kielholz (Swiss Re, v.l.), stechen die klassischen Gründerfamilien beim Aufbau von Reichtum immer mehr aus. Illustration: Kornel Stadler für BILANZ
Henry (Hank) Paulson, ehemaliger Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs und später US-Finanzminister, war es, der vor einigen Jahren einem bis dahin wenig beachteten Phänomen Öffentlichkeit verschaffte: Als Unternehmensangestellter, als einfacher Lohndiener also, kann man reich werden. Sehr reich.
Als Paulson 2006 ins Regierungsamt wechselte, musste er bekannt geben, wie viel er bei Goldman Sachs verdient hatte, wo er sieben Jahre als CEO gedient hatte. Es waren 480 Millionen Dollar. «Eine halbe Milliarde Dollar, für einen Menschen, verdient in ein paar Jahren: Welche Arbeit kann so viel wert sein?», fragte das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».
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