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Wetten auf die Zukunft

Wie auf Polymarket Millionen auf den Krieg gesetzt werden

Ereignisse wie Krieg und Tod werden gamifiziert, Nutzer bleiben anonym – alles zu den umstrittenen Prognosemärkten in fünf Punkten.

Maren Meyer

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Angriffe auf den Iran: Auf der Prognoseplattform Polymarket wurde darauf gewettet. IMAGO/Middle East Images

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Als Israel am 13. Juni 2025 den Iran angriff, gab es Profiteure. Jemand hatte Geld auf dieses Ereignis gesetzt, schien also im Vorfeld davon gewusst zu haben. Wie der «Guardian» enthüllte, wurden auf der Prognoseplattform Polymarket 24 Stunden vor dem Angriff Zehntausende Dollar auf die Frage gewettet, ob Israel bis am Freitag (13. Juni) militärische Aktionen gegen den Iran starten würde. Und das, obwohl die Wahrscheinlichkeit auf der Plattform dafür bei nur etwa 10 Prozent lag. Nach dem Angriff bekam der Nutzer 128'000 Dollar für seinen Einsatz ausbezahlt. Dieses Ereignis rückte Polymarket wegen des Verdachts auf Insiderhandel in den Fokus.

1. Was sind Prognosemärkte?

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