Entgegen der Hoffnungen in den USA sind am dortigen Arbeitsmarkt keine zusätzlichen Jobs geschaffen worden. Diese Nachricht drückte die Wall Street deutlich ins Minus. Kurz vor der Schlussglocke gab es ausserdem noch eine Reihe von Klagen.
Der Dow mehr als zwei Prozent im Minus, kein guter Tag für die Händler an der Wall Street (Bild: Keystone) RMS
Der Dow Jones Industrial verlor vor dem verlängerten Wochenende 2,20 Prozent auf 11'240,26 Punkte. Auf Wochensicht lag das Minus hingegen nur bei knapp 0,4 Prozent. Ende Juli hatte der Dow Jones allerdings noch bei gut 12'750 Zählern notiert.
Für den breiter gefassten S&P 500 ging es am Freitag um 2,53 Prozent auf 1173,97 Punkte nach unten. An der Technologiebörse Nasdaq rutschte der Auswahlindex Nasdaq 100 um 2,31 Prozent auf 2.167,83 Punkte ab. Der Composite-Index fiel um 2,58 Prozent auf 2480,33 Punkte.
Klage gegen Grossbanken
Im Dow Jones gab es nur Verlierer. Am wenigsten heftig erwischte es AT&T, die lediglich 0,78 Prozent verloren. Am Indexende sackten Bank of America um 8,34 Prozent auf 7,25 US-Dollar ab. JPMorgan verloren 4,56 Prozent.
Netflix sackten mit einem Abschlag von 8,64 Prozent auf 213,11 Dollar mit weitem Abstand auf den letzten Platz im Nasdaq 100 ab. Der Kabelnetzbetreiber Starz hatte die Verhandlungen mit dem Anbieter von Video-on-Demand-Streams über eine Vertragserneuerung abgebrochen. Grund dafür seien unterschiedliche Preisvorstellungen gewesen, hiess es.