Die absurdesten Prognosen der Wirtschaftsgeschichte
Nicht immer sollte man seine Zukunftsprognosen laut aussprechen, denn das kann ganz schön in die Hose gehen. So gibt es eine ganze Reihe an widerlegten Aussagen. Eine Übersicht.
Die waghalsigsten Prognosen der Wirtschaftsgeschichte:Kürzlich äusserte die Fed-Präsidentin Janet Yellen, sie glaube nicht, dass es noch eine Finanzkrise zu Lebzeiten gäbe. Eine mutige Aussage. Ob sich diese Prognose bestätigt, wird sich zeigen.
KeystoneRMS
Die waghalsigsten Prognosen der Wirtschaftsgeschichte:Kürzlich äusserte die Fed-Präsidentin Janet Yellen, sie glaube nicht, dass es noch eine Finanzkrise zu Lebzeiten gäbe. Eine mutige Aussage. Ob sich diese Prognose bestätigt, wird sich zeigen.
KeystoneRMS
Werbung
Werbung
Die Geschichte jedoch zeigt, dass Finanzkrisen immer wieder auftreten. Der berühmte Ökonom Irving Fisher sah noch am 16. Oktober 1929 einen Wirtschaftsaufschwung und stabile Aktienkurse. Nur drei Tage später hatte der Dow-Jones-Index 15 Prozent seines Wertes verloren - der berühmteste Börsencrash der Geschichte folgte.
Das sind die absurdesten Prognosen der Welt, die bereits widerlegt wurden:
PexelsRMS
Die Geschichte jedoch zeigt, dass Finanzkrisen immer wieder auftreten. Der berühmte Ökonom Irving Fisher sah noch am 16. Oktober 1929 einen Wirtschaftsaufschwung und stabile Aktienkurse. Nur drei Tage später hatte der Dow-Jones-Index 15 Prozent seines Wertes verloren - der berühmteste Börsencrash der Geschichte folgte.
Das sind die absurdesten Prognosen der Welt, die bereits widerlegt wurden:
PexelsRMS
In der Familienpolitik war der frühere US-Präsident Grover Cleveland, der von 1837 bis 1908 lebte, eher konservativ. Seine Meinung, Frauen hätten nichts in der Politik zu suchen, vertrat er noch nach seiner Amtszeit, als bereits mehrere US-Staaten das Frauenstimmrecht eingeführt hatten. Die Schweiz war übrigens eines der letzten Länder Europas, in dem die Bürgerinnen das Mitspracherecht erhielten - 1971 wurde es wirksam, im Kanton Appenzell gar erst 1990. KeystoneRMS
In der Familienpolitik war der frühere US-Präsident Grover Cleveland, der von 1837 bis 1908 lebte, eher konservativ. Seine Meinung, Frauen hätten nichts in der Politik zu suchen, vertrat er noch nach seiner Amtszeit, als bereits mehrere US-Staaten das Frauenstimmrecht eingeführt hatten. Die Schweiz war übrigens eines der letzten Länder Europas, in dem die Bürgerinnen das Mitspracherecht erhielten - 1971 wurde es wirksam, im Kanton Appenzell gar erst 1990. KeystoneRMS
Mit dieser Prognose lag der britische Astronom Sir Harold Spencer Jones ganz schön daneben. Denn schon im Jahr 1969 landete der amerikanische Astronaut Neil Armstrong erfolgreich auf dem Mond.
KeystoneRMS
Mit dieser Prognose lag der britische Astronom Sir Harold Spencer Jones ganz schön daneben. Denn schon im Jahr 1969 landete der amerikanische Astronaut Neil Armstrong erfolgreich auf dem Mond.
KeystoneRMS
Partner-Inhalte
Der deutsche Physiologe du Bois lebte in einer Zeit, in der Fotografie sehr wohl möglich war, jedoch grobkörnige Schwarzweissaufnahmen die Norm waren. Rund 40 Jahre nach seinen Statement brachten Kodak und Agfa die ersten Colorfilme auf den Markt. Heute trägt praktisch jeder eine qualitativ hochwertige Kamera bei sich in der Hosentasche.
PexelsRMS
Der deutsche Physiologe du Bois lebte in einer Zeit, in der Fotografie sehr wohl möglich war, jedoch grobkörnige Schwarzweissaufnahmen die Norm waren. Rund 40 Jahre nach seinen Statement brachten Kodak und Agfa die ersten Colorfilme auf den Markt. Heute trägt praktisch jeder eine qualitativ hochwertige Kamera bei sich in der Hosentasche.
PexelsRMS
Nicht nur als luxuriösestes und grösstes Passagierschiff galt die Titanic 1912, auch wurde beteuert, es sei das sicherste. Mit einem Eisberg hatte dazumal niemand gerechnet - schlussendlich kostete das Unglück auf dem Atlantik 1500 von 2200 Passagieren innert kürzester Zeit das Leben.
KeystoneRMS
Nicht nur als luxuriösestes und grösstes Passagierschiff galt die Titanic 1912, auch wurde beteuert, es sei das sicherste. Mit einem Eisberg hatte dazumal niemand gerechnet - schlussendlich kostete das Unglück auf dem Atlantik 1500 von 2200 Passagieren innert kürzester Zeit das Leben.
KeystoneRMS
Damals nutzte man eine Uhr noch, um den genauen Standort festzulegen - mit Hilfe des Sternenhimmels und dem Mond. Die pessimistische Aussage von Newton, einem britischer Physiker, Mathematiker und Astronomen, wurde bald widerlegt: John Harrison gelang es im Jahr 1776, einen genauen Chronometer zu erstellen. PexelsRMS
Damals nutzte man eine Uhr noch, um den genauen Standort festzulegen - mit Hilfe des Sternenhimmels und dem Mond. Die pessimistische Aussage von Newton, einem britischer Physiker, Mathematiker und Astronomen, wurde bald widerlegt: John Harrison gelang es im Jahr 1776, einen genauen Chronometer zu erstellen. PexelsRMS
Werbung
Werbung
Spätestens als das aus Erdöl gewonnene Petroleum als Brennstoff für Lampen genutzt wurde, kam man darauf, dass es sich um eine wertvolle Substanz handeln könnte. Davon war aber nicht jedermann überzeugt. Optimistischer als etwa die Russische Akademie der Wissenschaften waren amerikanische Geologen und Edwin Drake, der im Jahr 1859 in Titusville, Pennsylvania eine Ölquelle ausfindig machte. Dieser Fund führte schlussendlich zum ersten Ölboom der Geschichte. KeystoneRMS
Spätestens als das aus Erdöl gewonnene Petroleum als Brennstoff für Lampen genutzt wurde, kam man darauf, dass es sich um eine wertvolle Substanz handeln könnte. Davon war aber nicht jedermann überzeugt. Optimistischer als etwa die Russische Akademie der Wissenschaften waren amerikanische Geologen und Edwin Drake, der im Jahr 1859 in Titusville, Pennsylvania eine Ölquelle ausfindig machte. Dieser Fund führte schlussendlich zum ersten Ölboom der Geschichte. KeystoneRMS
Was sich heute wie ein schlechter Scherz anhört, war Ende des 19. Jahrhunderts keine unbegründete Sorge: Die Pferde produzierten zu dieser Zeit allein in New York 136'000 Tonnen Dung pro Jahr. Heutzutage sorgt man sich über die mit Autos und über 13'000 Taxis verstopften Strassen der Metropole.
UnsplashRMS
Was sich heute wie ein schlechter Scherz anhört, war Ende des 19. Jahrhunderts keine unbegründete Sorge: Die Pferde produzierten zu dieser Zeit allein in New York 136'000 Tonnen Dung pro Jahr. Heutzutage sorgt man sich über die mit Autos und über 13'000 Taxis verstopften Strassen der Metropole.
UnsplashRMS
Die Prognose von kurz nach der Jahrhundertwende des deutschen Ingenieurs und Konstrukteurs Gottlieb Daimler wurde bereits 1952 in Deutschland widerlegt. Weltweit beträgt der Bestand 2017 bereits über 1.2 Milliarden. UnsplashRMS
Die Prognose von kurz nach der Jahrhundertwende des deutschen Ingenieurs und Konstrukteurs Gottlieb Daimler wurde bereits 1952 in Deutschland widerlegt. Weltweit beträgt der Bestand 2017 bereits über 1.2 Milliarden. UnsplashRMS
Werbung
Der französische Militärstratege Ferdinand Foch sollte mit seiner Aussage nicht Recht behalten: Die technischen Fortschritte wurden damals vor allem durch den Krieg angekurbelt und so tobten Luftkämpfe schon im ersten Weltkrieg. Bereits im zweiten Weltkrieg waren Flugzeuge kriegsentscheidende Waffen. UnsplashRMS
Der französische Militärstratege Ferdinand Foch sollte mit seiner Aussage nicht Recht behalten: Die technischen Fortschritte wurden damals vor allem durch den Krieg angekurbelt und so tobten Luftkämpfe schon im ersten Weltkrieg. Bereits im zweiten Weltkrieg waren Flugzeuge kriegsentscheidende Waffen. UnsplashRMS
Die digitalen Revolutionäre kann man sich heute kaum mehr wegdenken. Umso absurder scheinen solche Prognosen des ehemaligen Präsidents von IBM. Allein IBM beschäftigt weltweit rund 400'000 Mitarbeiter - diese werden wohl kaum auf einen Computer verzichten können. PexelsRMS
Die digitalen Revolutionäre kann man sich heute kaum mehr wegdenken. Umso absurder scheinen solche Prognosen des ehemaligen Präsidents von IBM. Allein IBM beschäftigt weltweit rund 400'000 Mitarbeiter - diese werden wohl kaum auf einen Computer verzichten können. PexelsRMS
Auch bei Kopiergeräten lag IBM mit ihrer Einschätzung im Jahr 1959 falsch. Eine ganze Industrie prägt die Revolution des Digitaldrucks heute. Die Anfänge des Kopierers begannen übrigens schon im Jahr 1938, als Chester Carlson auf einer aufwendig präparierten Glasscheibe erstmals ein Abbild feststellen konnte. PixabayRMS
Auch bei Kopiergeräten lag IBM mit ihrer Einschätzung im Jahr 1959 falsch. Eine ganze Industrie prägt die Revolution des Digitaldrucks heute. Die Anfänge des Kopierers begannen übrigens schon im Jahr 1938, als Chester Carlson auf einer aufwendig präparierten Glasscheibe erstmals ein Abbild feststellen konnte. PixabayRMS
Werbung
Ja, vor nicht einmal 50 Jahren waren Meteorologen von immer kälteren Temperaturen ausgegangen. Die immer stärker verschmutzte Luft liesse weniger Sonnenstrahlen auf die Erde scheinen - so die damalige Theorie. Davon ist heute keine Rede mehr - im Gegenteil. Das Eis an den Polen schmilzt, es wird immer wärmer, wie die Messungen der letzten Jahre zeigen. Die drei letzten Jahre waren jeweils die wärmsten seit es Messmöglichkeiten gibt.
UnsplashRMS
Ja, vor nicht einmal 50 Jahren waren Meteorologen von immer kälteren Temperaturen ausgegangen. Die immer stärker verschmutzte Luft liesse weniger Sonnenstrahlen auf die Erde scheinen - so die damalige Theorie. Davon ist heute keine Rede mehr - im Gegenteil. Das Eis an den Polen schmilzt, es wird immer wärmer, wie die Messungen der letzten Jahre zeigen. Die drei letzten Jahre waren jeweils die wärmsten seit es Messmöglichkeiten gibt.
UnsplashRMS
Diese Prognose hätte sich die damalige amerikanische Gesundheitsministerin lieber sparen sollen, denn auch nach mehr als einem Vierteljahrhundert gibt es keinen verlässlichen Impfstoff gegen die Immunschwächekrankheit Aids. Trotz wiederkehrenden vielversprechenden Forschungsansätzen stellt sich das Ganze als grosse Herausforderung dar. KeystoneRMS
Diese Prognose hätte sich die damalige amerikanische Gesundheitsministerin lieber sparen sollen, denn auch nach mehr als einem Vierteljahrhundert gibt es keinen verlässlichen Impfstoff gegen die Immunschwächekrankheit Aids. Trotz wiederkehrenden vielversprechenden Forschungsansätzen stellt sich das Ganze als grosse Herausforderung dar. KeystoneRMS
In Zeiten der Digitalisierung wappnen sich Medienhäuser mit Alternativen zu Printausgaben. Diese sind jedoch auch im Jahr 2017 noch nicht wegzudenken. Der Gründer von Microsoft Bill Gates behielt mit diesem Statement also nicht recht.
PixabayRMS
In Zeiten der Digitalisierung wappnen sich Medienhäuser mit Alternativen zu Printausgaben. Diese sind jedoch auch im Jahr 2017 noch nicht wegzudenken. Der Gründer von Microsoft Bill Gates behielt mit diesem Statement also nicht recht.
PixabayRMS
Werbung
Ausgerechnet von einem der drei YouTube Gründer stammt diese Prognose. Zwölf Jahre später verdienen etliche YouTuber ihr tägliches Brot mit Hilfe der Videoplattform. In insgesamt 75 Sprachen lässt sich das Netzwerk bedienen und ist weltweit die zweitgrösste Suchmaschine nach Google. Das hat sich Steve Chen anscheinend anders ausgemalt. PexelsRMS
Ausgerechnet von einem der drei YouTube Gründer stammt diese Prognose. Zwölf Jahre später verdienen etliche YouTuber ihr tägliches Brot mit Hilfe der Videoplattform. In insgesamt 75 Sprachen lässt sich das Netzwerk bedienen und ist weltweit die zweitgrösste Suchmaschine nach Google. Das hat sich Steve Chen anscheinend anders ausgemalt. PexelsRMS
Der ehemalige Chefanalyst der US-Bank Goldman Sachs lag mit dieser Aussage falsch. Nach seiner Prognose im 2008 stieg der Ölpreis zwar zunächst stark an und erreichte im Juli einen Höchststand von 147 Dollar je Barrel. Kurz darauf, nach der weltweiten Wirtschaftskrise, lagen die Preise jedoch unter 40 Dollar je Barrel. Weitere interessante und peinliche Prognosen finden Sie im Buch «Keine Ahnung, aber davon viel» von Jürgen Brater.
KeystoneRMS
Der ehemalige Chefanalyst der US-Bank Goldman Sachs lag mit dieser Aussage falsch. Nach seiner Prognose im 2008 stieg der Ölpreis zwar zunächst stark an und erreichte im Juli einen Höchststand von 147 Dollar je Barrel. Kurz darauf, nach der weltweiten Wirtschaftskrise, lagen die Preise jedoch unter 40 Dollar je Barrel. Weitere interessante und peinliche Prognosen finden Sie im Buch «Keine Ahnung, aber davon viel» von Jürgen Brater.
KeystoneRMS