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81-Rappen-Schwelle geknackt

Schweizer Franken zum Dollar so schwach wie seit Monaten nicht mehr

Aussichten auf höhere Zinsen in den USA geben dem Dollar Auftrieb. Der Schweizer Franken fällt gegenüber der Weltwährung auf den tiefsten Stand seit November 2025.

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Die 1000er-Note wird seit März 2019 ausgegeben. IMAGO/Björn Trotzki

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Der US-Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken im Laufe des Dienstagvormittags weiter angezogen. Am Mittag überquerte er die Marke von 81 Rappen und ist vorübergehend 81,03 Rappen wert gewesen. Damit hatte der Greenback den höchsten Stand seit dem vergangenen November und dementsprechend ein Mehrmonatehoch erklommen. Dabei war die US-Währung schon seit Mitte der vergangenen Woche deutlich erstarkt, nachdem sie bei 79,09 Rappen auf einem Zwischentief angelangt war.
Grund für die momentan sichtbaren Avancen ist die Zinspolitik der Notenbanken in den Vereinigten Staaten und der Schweiz. Beide Zentralbanken haben das aktuelle Zinsniveau zwar beibehalten; die Federal Reserve (Fed) führt den geldpolitischen Schlüsselsatz weiter bei 3,5 bis 3,75 Prozent, während die Schweizerische Nationalbank (SNB) an der Nullzinspolitik festhält.
Doch die Inflation in den Vereinigten Staaten hat weiter angezogen und befindet sich noch immer klar über der Zielmarke der Fed von 2 Prozent. Die amerikanischen Währungshüter um den neuen Fed-Chef Kevin Warsh betonten diesbezüglich, sie würden für Preisstabilität sorgen. Darum verstärken sich die Erwartungen auf Zinserhöhungen noch in diesem Jahr. In der Folge wurde der Dollar für Anleger wieder attraktiver.

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Dahingegen gibt es für die Nationalbank keinen Grund zu einem solchen Schritt. Die Teuerung liegt aktuelle bei 0,6 Prozent und dürfte auch auf absehbare Zeit das das Zielband von 0 bis 2 Prozent nicht verlassen. Zudem bekräftigte die SNB ihre Bereitschaft am Devisenmarkt zu intervenieren - sprich: Ihre Bereitschaft, Fremdwährungen zu kaufen und so dem starken Franken entgegenzuwirken.
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