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Der Schweizer Immobilienmarkt ist seit einem Vierteljahrhundert im HΓΆhenflug. Wer frΓΌh gekauft hat, sitzt vielerorts auf Gold. Die Γbersicht.
Die Preise von Immobilien an Seen, wie hier in Zollikon am ZΓΌrichsee, legten besonders stark zu.
Keystone / Walter BieriHaben Sie um die Jahrtausendwende ein Haus gekauft? Gratulation! Sie sind reich! Denn seit dem Jahr 2000 haben sich die Preise fΓΌr Wohneigentum in der Schweiz mehr als verdoppelt β konkret um sagenhafte 128 Prozent. Dass es sogar noch extremer geht, zeigt eine exklusive Auswertung der Iazi AG fΓΌr die Handelszeitung. Analysiert wurden alle StΓ€dte der Schweiz mit mehr als 10β000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Besonders krass ist die Entwicklung in Carouge GE. Dort haben sich die Preise mehr als vervierfacht: EinfamilienhΓ€user im Genfer Vorort sind heute 345 Prozent mehr wert als im Jahr 2000. Ein Haus, das um die Jahrtausendwende noch 645β000 Franken kostete, ist heute rund 2,87 Millionen Franken wert. Damit liegt die Stadt auf Platz eins der Gemeinden mit dem stΓ€rksten Preisanstieg der vergangenen 25 Jahre. Der einst unterschΓ€tzte Vorort von Genf hat sich zum urbanen Hotspot entwickelt: jung, trendy, nahe am Stadtzentrum. Die Nachfrage ist gross, das Angebot knapp. Die Leerwohnungsziffer liegt bei mickrigen 0,33 Prozent. Heisst: Wer eine Wohnung will, muss zahlen βund zwar krΓ€ftig.
In der Stadt Genf sind die Preise um rund 282 Prozent gestiegen. EinfamilienhΓ€user kosten heute fast das Vierfache von damals. Der Mix aus internationalem Flair, begrenztem Bauland und stabiler Nachfrage macht den Genfer Markt zu einer Preismaschine. Auf Platz drei der Immobilienraketen landet die Stadt Zug: Hier stiegen innerhalb von 25 Jahren die Preise fΓΌr EinfamilienhΓ€user um 270 Prozent, jene fΓΌr Wohnungen um 316 Prozent. Die Steuerpolitik, der Wirtschaftsboom und das exklusive Flair machen den Kanton zum Hotspot fΓΌr Reiche β mit entsprechendem Druck auf den Markt.
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