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Aus 645’000 Franken werden 2,9 Millionen

Wer in diesen Gemeinden vor 25 Jahren Eigentum kaufte, ist heute reich

Der Schweizer Immobilienmarkt ist seit einem Vierteljahrhundert im Höhenflug. Wer früh gekauft hat, sitzt vielerorts auf Gold. Die Übersicht.

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Blick auf Zollikon (ZH) am Montag, 26. Maerz 2012. Zollikon, einst Primus unter den steuerguenstigen Gemeinden an der "Goldkueste", schreibt rote Zahlen. Die Gemeinde operiert mit einem Notbudget und laesst nur noch die dringendsten Ausgaben zu. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Preise von Immobilien an Seen, wie hier in Zollikon am Zürichsee, legten besonders stark zu.

Keystone / Walter Bieri

Haben Sie um die Jahrtausendwende ein Haus gekauft? Gratulation! Sie sind reich! Denn seit dem Jahr 2000 haben sich die Preise für Wohneigentum in der Schweiz mehr als verdoppelt – konkret um sagenhafte 128 Prozent. Dass es sogar noch extremer geht, zeigt eine exklusive Auswertung der Iazi AG für die Handelszeitung. Analysiert wurden alle Städte der Schweiz mit mehr als 10’000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Besonders krass ist die Entwicklung in Carouge GE. Dort haben sich die Preise mehr als vervierfacht: Einfamilienhäuser im Genfer Vorort sind heute 345 Prozent mehr wert als im Jahr 2000. Ein Haus, das um die Jahrtausendwende noch 645’000 Franken kostete, ist heute rund 2,87 Millionen Franken wert. Damit liegt die Stadt auf Platz eins der Gemeinden mit dem stärksten Preisanstieg der vergangenen 25 Jahre. Der einst unterschätzte Vorort von Genf hat sich zum urbanen Hotspot entwickelt: jung, trendy, nahe am Stadtzentrum. Die Nachfrage ist gross, das Angebot knapp. Die Leerwohnungsziffer liegt bei mickrigen 0,33 Prozent. Heisst: Wer eine Wohnung will, muss zahlen –und zwar kräftig.

Teuerstes Pflaster der Schweiz ist Zollikon

In der Stadt Genf sind die Preise um rund 282 Prozent gestiegen. Einfamilienhäuser kosten heute fast das Vierfache von damals. Der Mix aus internationalem Flair, begrenztem Bauland und stabiler Nachfrage macht den Genfer Markt zu einer Preismaschine. Auf Platz drei der Immobilienraketen landet die Stadt Zug: Hier stiegen innerhalb von 25 Jahren die Preise für Einfamilienhäuser um 270 Prozent, jene für Wohnungen um 316 Prozent. Die Steuerpolitik, der Wirtschaftsboom und das exklusive Flair machen den Kanton zum Hotspot für Reiche – mit entsprechendem Druck auf den Markt.

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Carmen Schirm-Gasser

Carmen Schirm-Gasser

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