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Rekordangebot, schneller verkauft

Wohnungen verkaufen sich trotz grösserem Angebot schneller

Der Immobilienmarkt absorbiert die zusätzliche Angebotsmenge wieder besser. Das zeigt eine aktuelle Analyse.

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Wohnungen im Glattpark in Opfikon: Die durchschnittliche Insertationsdauer ist leicht gesunken. Sven Thomann

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Der Markt für Eigentumswohnungen in der Schweiz bleibt trotz Rekordangebot dynamisch. Das wieder günstigere Zinsumfeld und die dadurch lockerere Vergabepolitik von Banken sorgen für schnellere Kaufentscheidungen.
Zu diesem Schluss kommt die am Donnerstag veröffentlichte Analyse der zur Swiss Marketplace Group (SMG) gehörenden Inserateplattform ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute. Die Auswertung zeige, dass im Jahr 2025 über 100'000 Eigentumswohnungen ausgeschrieben wurden.
Trotz des für Immoscout24 rekordhohen Angebots sei die durchschnittliche Insertionsdauer gegenüber 2024 um acht Tage auf 84 Tage gesunken. Dies deute darauf hin, dass der Markt die zusätzliche Angebotsmenge wieder besser absorbiere.
Gestützt werde diese Entwicklung auch vom veränderten Zinsumfeld, da die Finanzierungskosten seit 2024 wieder gesunken seien und Banken eine höhere Bereitschaft zur Vergabe von Hypotheken zeigten.
Dadurch sei die Attraktivität von Wohneigentum im Vergleich zum Mietmarkt gestiegen. Dies sorge für eine höhere Kaufbereitschaft und eine kürzere Vermarktungsdauer.
Mit Blick auf die einzelnen Landesregionen habe sich derweil an der Rangfolge der "schnellsten" Märkte wenig verändert. Die kürzesten Insertionszeiten verzeichnen weiterhin die Zentralschweiz mit 61 Tagen, gefolgt von Zürich mit 64 Tagen und der Region Genf mit 65 Tagen. Das Tessin bleibt trotz Rückgang mit durchschnittlich 131 Tagen die Region mit den längsten Insertionszeiten.

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(awp/dob)

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