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Immobilien

Grafik der Woche: Der Traum vom Eigenheim schwindet

Die Preise für Einfamilienhäuser steigen viel steiler als die Einkommen. Das Resultat: Immer weniger Menschen können sich ein Eigenheim leisten.

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Die Schere öffnet sich - die Preise für Wohneigentum steigen viel stärker als die Einkommen. BFS, SRED, Raiffeisen Economic Research

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Knapp neun Arbeitsjahre sind nötig, bis ein Schweizer Haushalt das Geld für eine durchschnittliche Wohnung zusammen hat. Viele Menschen können sich also ein Eigenheim weiterhin leisten, umso mehr, wenn sie bereit sind, etwas abseits der Städte zu suchen.
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Die Erschwinglichkeit von Wohneigentum hat sich deutlich verschlechtert - weil die Entwicklung der Preise und der Einkommen auseinanderdriftet.BFS, SRED, Raiffeisen Economic Research
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Die Erschwinglichkeit von Wohneigentum hat sich deutlich verschlechtert - weil die Entwicklung der Preise und der Einkommen auseinanderdriftet.BFS, SRED, Raiffeisen Economic Research
Doch vor einigen Jahren waren Wohnungen und Häuser noch deutlich erschwinglicher, die Preise sind viel stärker gestiegen als die Einkommen, wie unsere Grafik der Woche zeigt. Der Kreis der Personen, die sich Wohneigentum nicht mehr leisten können, wird immer grösser.
Immer mehr Stimmen fordern darum Massnahmen, damit der Immobilienbesitz nicht nur einer Elite von Gutverdienenden und Vermögenden vorbehalten ist. Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff schlägt beispielsweise vor, die Hürden für Hypotheken zu senken, damit mehr Bankkunden von den tiefen Zinsen profitieren können.
(mbü)

Der Weg zum Traumhaus soll offen bleiben

Das Land spaltet sich: in Häuserbesitzer und Wohneigentümerinnen – und den Rest, der sich kein Eigenheim leisten kann. Wir haben ein Problem.

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