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Filmreife Renditen

Für diese Filmrequisiten bezahlten Sammler Millionen-Summen

Ob «Star Wars», «Star Trek» oder «Kill Bill»: Die sogenannten Props sind hoch im Kurs – und können gute Investments sein.

Imke Reiher

Kill Bill, Filmrequisiten
Das blutige Schwert von Hattori Hanzo aus «Kill Bill» Vol. 1 (2003): Für 43'750 Dollar versteigert (2022). Miramax / Kill Bill

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Nach Drehschluss kommt der zweite grosse Auftritt: Während sogenannte Props, zu Deutsch Filmrequisiten, früher oft entsorgt, eingelagert oder von Mitarbeitenden als Erinnerung mitgenommen wurden, sobald sie am Set nicht mehr gebraucht wurden, sind sie mittlerweile begehrte Handelsware. Seit den 1990er-Jahren tauchen Devotionalien vom Set verstärkt auf Auktionen auf: Originalskizzen und signierte Filmposter, Masken, Zauberstäbe, Waffen, Geschmeide, Kostüme und andere Preziosen erzielen dort inzwischen Höchstpreise.

Millionenofferten für Kultobjekte

Das Interesse an Filmmemorabilien ist weltweit gross und kann für Sammler mitunter äusserst lukrativ sein. Unter den Käuferinnen finden sich neben Liebhaberinnen auch Museen, Stiftungen und affluente Investoren – sogar aus der Filmbranche selbst, wie die Starregisseure George Lucas («Star Wars»), Peter Jackson («Herr der Ringe») oder Guillermo del Toro («Shape of Water»). Sie alle sammeln die Leinwanderinnerungen. «Von 10 Franken bis zum Millionenbetrag ist hier alles möglich», weiss Rinaldo Somaini aus Fulenbach, im Hauptberuf Anwalt und selbst seit über zwanzig Jahren leidenschaftlicher Requisitensammler.

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