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Grüne Anlagen

ESG ist tot – lang lebe Nach­haltigkeit

Auf den ESG-Trend folgte der Absturz. Doch während ESG wohl in der Versenkung bleibt, stehen nachhaltige Anlagen vor einem Revival.

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Blackrock ist mit 452 Milliarden Dollar bei nachhaltigen Fonds die Nummer eins. Keystone

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An der Zürcher Finanzmesse geben sich die Vermögensverwalter im Frühjahr ein Stelldichein. Die Sales- und Marketingabteilungen rüsten die Stände im Kongresshaus mit Kaffeemaschinen, Häppchen, Kugelschreibern und allerhand Broschüren aus. Ein Value-Investor verkauft Bratwürste zum halben Preis. Auf den grossen Bühnen diskutieren die Finanzexperten über die trendigen Themen – Trump, künstliche Intelligenz, aktive ETFs, China, Indien, Private Debt. ESG – Environmental, Social, Governance – wurde auf die kleine Bühne verbannt. Zur Mittagszeit sprachen, versteckt im kleinen Seezimmer 6, zwei Expertinnen des nur Insidern bekannten US-Assetmanagers Payden & Rygel zu «Changing Climate of ESG Investing». Der Titel ist gut gewählt, denn das Klima für Anlagen, die Umwelt, Soziales und Unternehmensführung in ihre Entscheidungen einbeziehen, hat sich dramatisch geändert. «ESG liegt auf dem Sterbebett», sagt Reto Ringger. Er ist nicht irgendein Finanzexperte, der ESG schon immer blöd fand, sondern der Gründer der Globalance Bank.

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