Eine freiwillige Einzahlung in die zweite Säule hat ihre Tücken
Ohne eine sorgfältige Vorbereitung können Versicherte bei der freiwilligen Einzahlung in die zweite Säule viel Geld verlieren.
Johannes J. Schraner
Freude am Alter: Eine ausreichende Pension ist ein entscheidender Faktor. Freiwillige Einzahlungen in die zweite Säule können aber in Ärger statt in Jubel resultieren. Getty Images/Westend61
Hauptgrund für das sinkende Vertrauen der vom diesjährigen Raiffeisen-Vorsorgebarometer Befragten in die zweite Säule ist die zunehmende Rechtsunsicherheit für Versicherte. Sie hat viele Facetten. Eine ist die gesetzlich nicht geregelte Festlegung des Umwandlungssatzes im überobligatorischen Teil.
Wer jährlich bis 85 320 Franken verdient, ist häufig nur im Rahmen des Obligatoriums versichert. Er erhält im Alter eine Rente auf Basis des gesetzlichen Umwandlungssatzes von bisher 6,8 Prozent. Für 100 000 Franken Altersguthaben ergibt das eine 6800-Franken-Jahresrente.