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Wie umgehen mit dem Pensionskassen-Vermögen? Rente oder Kapital beziehen? So fällen Sie die richtige Entscheidung.
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In den folgenden Ausführungen beleuchten wir einige Aspekte, die beim Kapitalbezug zu prüfen sind:
Fehlplanungen respektive Fehleinschätzungen finden dann statt, wenn eine oder mehrere der obigen Aspekte vernachlässigt oder fehlerhaft berücksichtigt werden.
Anhand eines einfachen Beispiels beleuchten wir die Faktoren Lebenserwartung und Schwankungen an den Finanzmärkten. Nehmen wir einen unverheirateten 65-jährigen Mann mit einem Alterskapital von 1 Million Franken an. Die Pensionskasse rechnet mit einem Umwandlungssatz von 5 Prozent. Die resultierende Rente über 50'000 Franken unterliegt der Einkommenssteuer, was dann netto rund 42'500 Franken bedeutet.
Wie vergleicht sich dazu ein Kapitalbezug respektive Eigenrente? Dafür ziehen wir folgende Kriterien für eine Beurteilung heran: Die zu erwirtschaftende Eigenrente soll für die erwartete Lebensdauer ausbezahlt werden können - dies auch bei einer ungünstigen Marktentwicklung.
Bei einer angenommenen Kapitalleistungssteuer von 8,8 Prozent würden von der Million rund 912'000 Franken verbleiben. Das Kapital würde in Anlagen mit einer erwarteten Rendite von 1,7 Prozent pro Jahr investiert. Nach Steuern auf den Erträgen und dem Vermögen (rund 0,15 Prozent) sowie Bankkosten (rund 0,75 Prozent) würden (ernüchternde) 0,8 Prozent pro Jahr verbleiben. Mittels einer Monte-Carlo-Simulation errechnen wir für die unterschiedliche Szenarien «Günstig», «Normal» und «Ungünstig», welche Eigenrente über welche Laufzeit erwirtschaftet werden könnte (siehe Tabelle unten).
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