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Reden über andere

Wie Sie den Gossip Ihrer Arbeitnehmenden für sich nutzen können

Klatsch und Tratsch am Arbeitsplatz verbreiten Unsicherheit und Unruhe. Doch schlau genutzt, hilft das Gerede Führungskräften.

Tina Fischer

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Klatsch am Kaffee-Automaten: Hier tauschen Angestellte News aus – positive und negative. (Diese Illustration wurde von einem KI-Modell generiert und von einem Menschen überprüft und finalisiert.) HZ / JULIE BODY / LUMA DREAM MACHINE

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Die Kaffeemaschine ist der Seismograf der Bürowelt. Hier, zwischen Espresso und Wasserkocher, findet der informelle Informationsaustausch statt: News aus dem Alltag. Lob für den erreichten Meilenstein des Teams. Aber auch der Unmut über die Chefin oder Gerüchte über Finanzzahlen.
Büro-Gossip gehört zum Firmenalltag. Doch er ist nicht immer im Sinne von Führungspersonen. Falsche Gerüchte und vor allem negative Kommentare über Arbeitskollegen belasten das Arbeitsklima und schaden der Zusammenarbeit. Anja Feierabend, Wirtschaftswissenschaftlerin der Universität Luzern, spricht in diesem Zusammenhang von «negativem Klatsch»: «Das ist der Austausch von persönlichen Informationen, die abwertend oder kritisierend sind, über abwesende Dritte.»

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