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Fussball-Star Mbappé verlässt Nike

Setzt On zum Grosscoup an?

Es sind brandheisse Gerüchte in der Fussballwelt. Kylian Mbappé und Nike sollen sich nach fast zwei Jahrzehnten trennen. Der neue Sponsor des Stars könnte eine «unerwartete Marke» sein. Mittendrin: die Schweizer Firma On.

Robin Wegmüller

Seit dem achten Lebensjahr kickt Kylian Mbappé in Fussballschuhen von Nike.
Seit dem achten Lebensjahr kickt Kylian Mbappé in Fussballschuhen von Nike.imago/ZUMA Press

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Es bahnt sich ein Knall in der Branche an: Fussballstar Kylian Mbappé (27) und Sportartikelhersteller Nike sollen nach 19 Jahren getrennte Wege gehen. Das berichtet der französische Journalist und Ligue-1-Insider Thibaud Vézirian (41) auf der Plattform X. Mbappé kickt seit seinem achten Lebensjahr in Schuhen von Nike. Der Vertrag lief angeblich Ende Juli aus – und der Star-Kicker soll kein Interesse haben, diesen zu verlängern. Zuvor hatten die französischen Sportzeitungen «L’Équipe» und «RMC Sport» über die Trennung berichtet.
Doch der eigentliche Hammer kommt erst noch. Laut Vézirian sind nicht Sportartikelgiganten wie Adidas, Puma oder Under Armour im Rennen um eine neue Vertragsunterschrift. Stattdessen stehe ein Deal mit einer in der Fussballwelt «unerwarteten Marke» kurz vor Abschluss. «Alles bewegt sich sehr schnell», so der Insider. «Es ist eine grosse Veränderung. Ein Star wird mit an Bord geholt, um mit hochwertigen Schuhen einen triumphalen Eintritt in die Fussballwelt zu schaffen.»

Modell à la Federer

Dabei soll es sich nicht nur um einen blossen Sponsorendeal handeln. Kylian Mbappé schielt auf einen Deal mit unternehmerischer Mitverantwortung – also einer Beteiligung. Um welche Marke es sich tatsächlich handelt, ist noch nicht bekannt. Ebenso steht bislang eine offizielle Bestätigung der Trennung von Nike aus. Die Gerüchteküche brodelt trotzdem: Es geistern Namen wie Decathlon und chinesische Sportartikelhersteller wie Anta und Li Ning herum. Aber eben auch die Schweizer Firma On.

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Für sie wäre ein Deal mit Beteiligung nichts Neues. Sowieso gibt es viele Parallelen zum Modell à la Roger Federer (45), der seit 2019 beim Sportschuhproduzenten investiert ist. Damals wagte sich On in die Welt des Tennis – und nutzte dafür Federer als Aushängeschild. Jetzt ist On richtig heiss auf das Fussball-Business. Ende 2025 stattete die Firma mit Sitz in Zürich Nati-Juwel Sydney Schertenleib (19) mit einem Millionenvertrag aus. Die Barcelona-Spielerin bleibt für mehrere Jahre Markenbotschafterin.

Was sagt On dazu?

Im Juni erklärte On-Mitgründer Olivier Bernhard (58): «Wir haben der Welt bereits gezeigt, dass wir am Sport interessiert sind. Wer als Nächstes kommt, ist noch ein Geheimnis.» Auch jetzt hält sich die Schweizer Marke zu den Spekulationen bedeckt. «Wir äussern uns grundsätzlich nicht zu Gerüchten über mögliche neue Partnerschaften», so Sprecherin Karin Montani auf Anfrage. «Als Marke prüfen wir kontinuierlich neue Optionen, haben zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keine Ankündigungen zu machen.»
Sollte es wirklich zum Mbappé-Deal kommen, wäre es der ultimative Coup für On. Es stellt sich natürlich noch die Frage, ob sich On einen solchen Weltstar leisten will. Gemäss Medienberichten verdiente der Stürmer mit Nike 14 Millionen Euro pro Jahr. Auch bei einem Deal mit Aktienbeteiligung wird sich Mbappé für die Schweizer nicht ganz günstig zur Verfügung stellen.

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