Mâcon ist eine malerische Stadt am Ufer der Sâone. Die Stadt ist Namensgeberin für eines der bekanntesten Weissweingebiete im Südburgund. Auf 91,8 Prozent der 4200 Hektar Rebfläche stehen in Mâcon weisse Rebsorten, die wenigen Rot-und Roséweine werden aus Gamay gekeltert.
Für die Weissweine der AOC Mâcon, der AOC Mâcon-Villages und den prestigeträchtigen Weinen mit Parzellen-Namen (lieu-dit) darf nur 100 Prozent Chardonnay verwendet werden.
Andere typische «Burgundersorten» sind künftig erlaubt
Das hat sich nun geändert. Das Pflichtenheft für die Weinproduktion wurde angepasst und lässt auch weisse Sorten zu, die bislang für die Produktion von AOC-Weinen verboten waren. Darunter sind Aligoté, Pinot blanc und Pinot gris. Nach Absprache mit den Behörden dürfen auch die Varietäten Melon und Sarcy verwendet werden.
Insgesamt dürfen die neu erlaubten Sorten 15 Prozent der Cuvée aus machen. Melon und Sarcy jeweils nur fünf Prozent. Die Anpassung sei wegen der veränderten klimatischen Bedingungen notwendig geworden, lautet die Begründung.
Alternative zu teuren weissen Burgundern
Die weissen Mâcon-Weine sind (auch preislich) eine sehr gute Alternative zu den weissen Top-Shots aus den Spitzenlagen des Burgunds. In jungen Jahren duften sie nach knackigen Äpfeln, Zitrus, Geissblatt und Akazie.
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Besonders die Mâcon-Villages sowie die Weine mit Lagenbezeichnung können gut fünf bis zehn Jahre reifen. Dann begeistern sie im Glas mit Noten von Honig, Quitten und frischen Haselnüssen. Die idealen Aromen für den beginnenden Herbst.