Die neue Klasse der Ribera
Aus den besten Parzellen rund um Anguix entsteht mit dem Astrales ein Ribera del Duero, der Kraft und Eleganz eindrucksvoll verbindet. Geprägt von grosser Sorgfalt, nachhaltiger Arbeit und einer Handschrift, die Herkunft spürbar macht.
Der Wind streicht über die Hochebene, die Böden speichern die Wärme des Tages, und zwischen den kurzen Rebstöcken rund um Anguix wächst ein Tempranillo heran, der nicht auf schnelle Wirkung aus ist. Astrales braucht keine grosse Geste, um Eindruck zu hinterlassen. Er setzt auf Tiefe statt Lautstärke, auf Präzision statt Effekte und auf jene ruhige Souveränität, die grosse Weine so faszinierend macht.
Sein Ursprung liegt in den besten Parzellen der Ribera del Duero, in einer Landschaft, die den Reben viel abverlangt und ihnen zugleich alles mitgibt, was Charakter entstehen lässt: karge Böden, kühle Nächte, warme Tage und der stetige Wind der kastilischen Hochebene. Achtzehn Monate Reife in feinkörnigen Barriques geben dem Wein Struktur und Ausdruck, ohne ihn seiner Herkunft zu berauben. Was später so selbstverständlich ins Glas fliesst, ist das Ergebnis vieler kluger Entscheidungen: sorgfältige Handlese, natürliche Hefen aus der Region und ein Keller, der nach dem Gravitationsprinzip arbeitet, damit der Wein möglichst unbeeinflusst zu seiner eigenen Balance findet.
Ein Weingut, das weiss, wohin es will
Dass Astrales heute so klar und präzise auftritt, ist auch das Verdienst eines Weinguts, das seit seiner Gründung im Jahr 2000 konsequent seinen eigenen Weg geht. Hinter den Bodegas Los Astrales steht die Familie Romera de la Cruz, Winzer in dritter Generation, deren Name heute vor allem mit zwei Weinen verbunden ist: Astrales und Astrales Christina. Einen entscheidenden Impuls erhielt das Haus 2013, als José Hidalgo die önologische Verantwortung übernahm. Der renommierte Fachmann, dessen Lehrbuch an vielen Önologieschulen als Standardwerk gilt, brachte zusätzliche Präzision und eine moderne Klarheit in die Stilistik, ohne dem Weingut seinen Kern zu nehmen. Herkunft bleibt hier kein dekorativer Begriff, sondern die eigentliche Hauptfigur.
Das zeigt sich im Weinberg ebenso wie im Keller. Die für Astrales typischen kurzen Rebstöcke trotzen dem Wind der Hochebene und profitieren gleichzeitig von der gespeicherten Wärme des Bodens – ein Vorteil, der gerade in kühleren Jahren besonders wertvoll ist. Nachhaltigkeit gehört dabei ganz selbstverständlich zum Alltag: Auf chemische Dünger wird verzichtet, im Keller ersetzt Geduld jede unnötige Korrektur. Die Weine reifen auf der Feinhefe in französischen und amerikanischen Fässern, bis Tiefe, Spannung und Balance genau dort sind, wo sie sein sollen.
Im Jahrgang 2021 findet all das auf besonders überzeugende Weise zusammen. Kraft ist da, aber nie als Selbstzweck. Konzentration ist spürbar, doch nichts wirkt schwer oder überladen. Vielmehr erzählt dieser Ribera del Duero von den kargen Lehmböden seiner Herkunft, vom kühlen Klima des Duero-Tals und von einer Handschrift, die Eleganz stets über Lautstärke stellt. Genau darin liegt seine Stärke.
Astrales ist damit weit mehr als ein gelungener Tempranillo. Er steht für ein junges Weingut, das in erstaunlich kurzer Zeit Kultstatus erreicht hat, und für Menschen, die kompromisslos an ihre Region, ihre Reben und ihren Stil glauben. Vielleicht ist es genau das, was diesen Wein so spannend macht: dass er nicht beeindrucken will – und es gerade deshalb umso nachhaltiger tut.
Über Mövenpick Wein
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