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Arillo in Terrabianca

Urs und Adriana Burkards Toskana-Projekt nimmt Gestalt an

2019 kauften Urs und Adriana Burkard das Traditionsgut Terrabianca und haben seither viel bewegt: Umstellung auf Bio, grosser Umbau des Weinguts in Radda und neue Weine im Portfolio.

Ursula Geiger

Adriana Burkard präsentierte im Zürcher Efficiency Club die neuesten Weine von Arillo in Terrabianca. Drei Weingüter – Terrabianca im Chianti Classico, Il Tesoro in der Maremma und Colle Brezza im Val d'Orcia gehören zum Familienunternehmen.
Adriana Burkard präsentierte im Zürcher Efficiency Club die neuesten Weine von Arillo in Terrabianca. Drei Weingüter – Terrabianca im Chianti Classico, Il Tesoro in der Maremma und Colle Brezza im Val d'Orcia gehören zum Familienunternehmen.Ursula Geiger

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Noch ist der von Stararchitekt Mario Botta entworfene Umbau nicht fertig. Die Eröffnung ist in der zweiten Hälfte 2027 geplant. «Aber Traubenannahme und Gärtanks sind bereit für die Lese», erzählt Adriana Burkard, die beim Lunch letzte Woche im Zürcher Efficiency Club gemeinsam mit Gutsleiter Alberto Fusi die aktuelle Kollektion vorstellte.
Die Renovation unter laufendem Betrieb sei anspruchsvoll gewesen, doch nun nehme die Erneuerung des Weinguts Konturen an, so Adriana Burkard.
Grosszügig und perfekt in die Landschaft eingefügt. Der Umbau soll 2027 eingeweiht werden.
Grosszügig und perfekt in die Landschaft eingefügt. Der Umbau soll 2027 eingeweiht werden.zVg
Grosszügig und perfekt in die Landschaft eingefügt. Der Umbau soll 2027 eingeweiht werden.
Grosszügig und perfekt in die Landschaft eingefügt. Der Umbau soll 2027 eingeweiht werden.zVg
Im Zentrum des «Toskanischen Theorems» steht die Weinkultur. Darin eingebunden sind Natur, Gastfeundschaft, Kulinarik, Kunst und kulturelle Veranstaltungen.

Güter im Chianti Classico, Val d'Orcia und der Maremma

Die Galerie ist dem Kunstmaler und ehemaligen Falsch-Signierer Wolfgang Beltracchi gewidmet. Für das Restaurant konnte Drei-Sterne-Chef Heinz Beck gewonnen werden. Der Deutsche zählt zu den besten Chefs Italiens und kocht unter anderem im «La Pergola» im Waldorf Astoria in Rom.
Dieser Rahmen für die Weine aus drei Bereichen der Toskana (Chianti Classico, Maremma und Val d'Orcia) ist eine gelungene Mischung aus gehobenem Önotourismus und der Produktion klassischer toskanischer Weine.
12,5 Hektar sind auf Terrabianca im Chianti Classico-Gebiet mit Reben bestockt. Namensgeber für das Gut sind die hellen Böden.
12,5 Hektar sind auf Terrabianca im Chianti Classico-Gebiet mit Reben bestockt. Namensgeber für das Gut sind die hellen Böden.Lorenzo Franzi
12,5 Hektar sind auf Terrabianca im Chianti Classico-Gebiet mit Reben bestockt. Namensgeber für das Gut sind die hellen Böden.
12,5 Hektar sind auf Terrabianca im Chianti Classico-Gebiet mit Reben bestockt. Namensgeber für das Gut sind die hellen Böden.Lorenzo Franzi

Spezieller Klon für Gran Selezione

Bestes Beispiel ist der Vigna Terrabianca Chianti Classico Gran Selezione 2021. Für die höchste Stufe in der Chianti-Classico-Klassierung wird ein Sangiovese Klon aus der Emilia-Romagna verwendet.

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Der war in den 1970ern in der Toskana wegen seiner hohen Säure und der späten Reife verpönt. Heute meistert die Traube den Klimawandel und ist Grant für langlebige, elegante Weine mit rotbeeriger Frucht und einer feinen ätherischen Note.
Bereits 2020, im ersten Jahr unter neuer Leitung, ist die Bevo-Linie aus der Maremma dazugekommen: Die unkomplizierten Weine in Weiss, Rot und Rosé sind für das tägliche Glas Wein gemacht und sprechen (nicht nur) die junge Generation von Weintrinkern an. Bevobianco, die weisse Cuvée aus Chardonnay und Viognier ist ein charmanter Weisser und Dank zarter Frucht und feiner floralen Aromatik der Sommerwein schlechthin.
Reben im Val d'Orcia. Die acht Hektar Reben sind mit klassischen Toskana-Sorten bestockt: Sangiovese wird ergänzt mit Malvasia nera, Canaiolo, Ciliegiolo, Foglia Tonda und Mammolo.
Reben im Val d'Orcia. Die acht Hektar Reben sind mit klassischen Toskana-Sorten bestockt: Sangiovese wird ergänzt mit Malvasia nera, Canaiolo, Ciliegiolo, Foglia Tonda und Mammolo.Lorenzo Franzi
Reben im Val d'Orcia. Die acht Hektar Reben sind mit klassischen Toskana-Sorten bestockt: Sangiovese wird ergänzt mit Malvasia nera, Canaiolo, Ciliegiolo, Foglia Tonda und Mammolo.
Reben im Val d'Orcia. Die acht Hektar Reben sind mit klassischen Toskana-Sorten bestockt: Sangiovese wird ergänzt mit Malvasia nera, Canaiolo, Ciliegiolo, Foglia Tonda und Mammolo.Lorenzo Franzi

New Release «Connesso»nur in der Magnum

Brandneu ist hingegen der «Connesso», der nur in Magnumflasschen abgefüllt wird. Die Sangiovese-Trauben wachsen auf den lehmig-tonigen Böden der Weinberge auf dem Gut Colle Brezza im Val d'Orcia. Ab und an gibt die Erde dort fossile Austernschalen frei. Zeugen aus der Zeit, als Meer das Tal bedeckte und dessen Sediment die Böden formte.
Der 2022er gefällt mit dunkler Frucht (Holunder, Brombeeren und etwas Cassis) prägen die Nase, die Balance zwischen Säure und Tannin ist fein austariert.

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