In den nächsten Tagen wird man in vielen Gazetten, offline wie online, viel über Apfel lesen. Nein, nicht über Äpfel. Sondern über Apfel. Oder über Apple, um genau zu sein. Ein halbes Jahrhundert nämlich ist es her, seit Steve Jobs, Steve «Woz» Wozniak und Ronald Wayne am 1. April 1976 eine Nerd-Bude namens Apple gründeten, die sich über die Jahre und Jahrzehnte zum 3 Billionen Franken schweren Tech-Giganten hochwuchtete.
Apple-Mitbegründer Wozniak ist auch mit 75 noch up to date
Was ist für Frei der Reiz, extra für diesen Event einen Compi-Opa aus den USA einzufliegen? «Mit meiner Tech-Konferenz will ich Inspiration fürs Unternehmertum vermitteln», sagt Frei, «da kann uns doch nichts Besseres passieren, als einen der Gründer eines Unternehmens von Weltbedeutung auf der Bühne zu haben.» Frei verneigt sich heute schon vor dem Tech-Veteranen: «Man muss sich das mal vorstellen: Woz hat als Ingenieur eigenhändig den Apple I und den Apple II zusammengebaut und so dafür gesorgt, dass die PC-Revolution in die Gänge kam.» Kommt dazu: Wozniak sei techmässig à jour und lasse öfters mit pointierten Einschätzungen zur KI-Entwicklung von sich hören.
Alan Frei: «Ganze Tech-Konferenz kostet mich rund 250 iPads»
Genau hier wird Frei anknüpfen: «Mein Talk mit Woz wird den Titel ‹From Apple to AI› tragen.» Zurückhaltender ist der A3F-Initiant, wenn es um die Gage von Computerpionier Steve Wozniak geht. Versuchen wir es statt mit Franken mit einer harten Apple-Währung: Wenn wir davon ausgehen, dass ein durchschnittliches iPad rund 1000 Franken kostet – wie viele iPads hat dann dieses Exklusivengagement gekostet? Frei bleibt hart: «Zur Gage von Woz darf ich leider nichts sagen, das musste ich so unterschreiben. Was ich aber sagen kann: Die ganze Tech-Konferenz wird mich rund 250 iPads kosten.»