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Agentic Commerce kommt. Wie ändert sich das Einkaufen, wenn Onlineroboter selbstständig Produkte auswählen, bestellen und bezahlen?
Konzerne und Start-ups arbeiten weltweit an der technischen Infrastruktur, damit KI-Agenten für den Menschen einkaufen und bezahlen können.
RMS Visuals / Tessy Ruppert / Diese Illustration wurde von einem KI-Modell generiert und von einem Menschen überprüft und finalisiert.Geht es nach Pascal Kaufmann, wird das Christkind bis nächste Weihnachten wegdigitalisiert. «Für das Gottemeitli-Geschenk in letzter Minute wird der Bot besorgt sein», sagt er. Mit «Bot» meint der Tech-Unternehmer und Gründer des Schweizer KI-Start-ups Alpine AI einen Roboter, der im Internet pausenlos seine Bahnen zieht, bis das gewünschte Geschenk ausgewählt und bezahlt ist.
Was Kaufmann skizziert, ist das grosse Thema der Stunde: agentische KI. Nach Chatmaschinen, Textgeneratoren und fotorealistischen KI-Bildern ist der sogenannte Agentic Commerce das nächste grosse Thema. KI, die für uns arbeitet und autonom einkauft. Milliarden werden investiert, rund um die Welt arbeiten Start-ups und Konzerne an der Realisierung der Vision. Auch in der Schweiz.
Kaufmanns Kurzanleitung für das Gschänkli-Shopping an Weihnachten 2026: «Einfach ein Foto des Kindes hochladen, drei Hobbys nennen, Preisspanne und Lieferzeit angeben.» Der KI-Agent werde die Präsentbeschaffung per Autopilot übernehmen – «vom Aussuchen des Geschenks bis zur Wahl der Geschenkverpackung, zur Rabatteinlösung, zur Wahl der optimalen Lieferoption und natürlich zum Bezahlvorgang».
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