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Reisetipps

Göteborg ohne Eile: Krabbenbrötchen, Craftbeer und autofreie Inseln

Wer die schwedische Stadt besucht, findet mehr als eine Alternative zu Stockholm: eine unprätentiöse Studentenstadt mit Cafés, Brauereien, kreativen Industriearealen und stillen Buchten vor der Tür.

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Das ehemalige Arbeiterquartier Haga lädt mit seinen autofreien Gassen und zahlreichen Cafés zum Flanieren ein.
Das ehemalige Arbeiterquartier Haga lädt mit seinen autofreien Gassen und zahlreichen Cafés zum Flanieren ein.LightRocket

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Ein Räkmacka sollte man in Göteborg probiert haben. Eine gute Adresse für ein solches Krabbenbrötchen ist «Hasselssons», im historischen Stadtkern gelegen. Freundlich und unprätentiös wirkt das Restaurant, genau wie die Stadt, die nicht einmal halb so viele Touristinnen und Touristen anzieht wie Stockholm.
Das Abarbeiten von Sehenswürdigkeiten steht hier weniger im Fokus. Stattdessen lädt das ehemalige Arbeiterquartier Haga mit seinen autofreien Gassen sowie zahlreichen Boutiquen und Cafés zum Flanieren ein. Etwas hipper präsentiert sich Linnéstaden, mit Bars, Restaurants und Vintageläden.

Bier-Hauptstadt

Die Studentenstadt hat sich als Mekka für Bierliebhaber etabliert. In der Region operieren heute rund 40 Craftbeer-Brauereien. Einige wie die Vega Bryggeri haben sich in Ringön angesiedelt. Das Industrieviertel mit seinen ausgedienten Fabrikarealen avanciert zunehmend zu einem Hub, der neben lokalen Brauereien auch von Kreativen und jungen Firmen genutzt wird und nur eine kurze Tramfahrt über den Fluss von der Altstadt entfernt ist. Wer Glück hat, sieht, wie der mittlere Teil der Hisingsbron-Brücke hochfährt, um dem Schiffsverkehr Platz zu machen. Die Strassenbahn hat dann ausnahmsweise keine Vorfahrt.

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Die Vega Bryggeri hat sich im Göteborger Stadtviertel Ringön mit seinen ausgedienten Fabrikarealen angesiedelt. PR
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Die Vega Bryggeri hat sich im Göteborger Stadtviertel Ringön mit seinen ausgedienten Fabrikarealen angesiedelt. PR
Gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Schärengarten. Mindestens eine der 20 Schäreninseln sollte dann doch auf der Must-see-Liste stehen. Etwa die autofreie Styrsö, mit Wanderwegen zu ruhigen Buchten und Sandstränden. Etwas mehr los ist auf Donsö mit vielen Restaurants und Cafés im Hafengebiet.

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