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Europa-Preisvergleich

In zwei beliebten Ferienländern ist Camping teurer als in der Schweiz

Gemäss der grössten deutschsprachigen Campingplattform camping.info kostet eine Übernachtung in der Schweiz im Schnitt 37.50 Franken. Zwei beliebte Destinationen sind noch teurer.

Robin Wegmüller

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Wenig überraschend gehören Schweizer Campingplätze zu den preisintensivsten in Europa. Massimo Pedrazzini

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Die Campingsaison kommt ins Rollen. Rechtzeitig vor dem Sommer kürt der Verband Swisscamps seit vier Jahren die besten Plätze der Schweiz. Über die Jahre wird auf verschiedene Regionen fokussiert. Der Liebling der Blick-Leserinnen und -Leser: 33 Prozent sind für den Campofelice in Tenero TI, gefolgt vom Camping Morteratsch nahe Pontresina GR mit 28 Prozent und dem Camping Seehorn in Egnach TG am Bodensee mit einem Fünftel der rund 1000 Stimmen.
Doch viele Schweizerinnen und Schweizer zieht es in den Ferien auch über die Grenzen – beispielsweise ans Meer. Dabei zahlen Campingfans meistens weniger für die Übernachtungen. Das zeigt eine neue Auswertung des deutschen Reise- und Buchungsportals camping.info. Die meistbesuchte Campingplattform im deutschsprachigen Raum hat die Preisangaben von 20'000 Plätzen ausgewertet, die Betreiber auf der Webseite hinterlegt haben. Der Vergleich umfasst die Kosten für zwei Personen in der Hauptsaison inklusive Stellplatz, Wohnwagen, Strom und Ortstaxe.

Zwei Länder sind leicht teurer

Eine Nacht auf einem Schweizer Camping kostet im Schnitt 40,68 Euro – also rund 37.50 Franken. Zwei beliebte Feriendestinationen von Herr und Frau Schweizer sind dabei noch etwas teurer: Kroatien mit 41,26 Euro und Italien mit 41,21 Euro.

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Am teuersten ist Camping in:
Daneben ist Camping vor allem in den östlichen Teilen Europas sehr günstig. In Albanien zahlen Gäste nur gerade gut 14 Euro, in Nordmazedonien sind es 18,53 Euro.
Am günstigsten ist Camping in:
Auch wenn die Preise auf den Campingplätzen steigen – gemäss camping.info haben sie europaweit um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen – bleibt der Camper eine vergleichsweise günstige Ferienform. Der Trend soll auch 2026 bestehen bleiben. Betreiber erwarten weiterhin eine steigende Nachfrage.
Über die Autoren
Robin Wegmüller
Robin Wegmüller
Robin Wegmüller, Redaktor Wirtschafts-Desk RMS

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