Doch viele Schweizerinnen und Schweizer zieht es in den Ferien auch über die Grenzen – beispielsweise ans Meer. Dabei zahlen Campingfans meistens weniger für die Übernachtungen. Das zeigt eine neue Auswertung des deutschen Reise- und Buchungsportals camping.info. Die meistbesuchte Campingplattform im deutschsprachigen Raum hat die Preisangaben von 20'000 Plätzen ausgewertet, die Betreiber auf der Webseite hinterlegt haben. Der Vergleich umfasst die Kosten für zwei Personen in der Hauptsaison inklusive Stellplatz, Wohnwagen, Strom und Ortstaxe.
Zwei Länder sind leicht teurer
Eine Nacht auf einem Schweizer Camping kostet im Schnitt 40,68 Euro – also rund 37.50 Franken. Zwei beliebte Feriendestinationen von Herr und Frau Schweizer sind dabei noch etwas teurer: Kroatien mit 41,26 Euro und Italien mit 41,21 Euro. Am teuersten ist Camping in:
Daneben ist Camping vor allem in den östlichen Teilen Europas sehr günstig. In Albanien zahlen Gäste nur gerade gut 14 Euro, in Nordmazedonien sind es 18,53 Euro.
Am günstigsten ist Camping in:
Auch wenn die Preise auf den Campingplätzen steigen – gemäss camping.info haben sie europaweit um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen – bleibt der Camper eine vergleichsweise günstige Ferienform. Der Trend soll auch 2026 bestehen bleiben. Betreiber erwarten weiterhin eine steigende Nachfrage.