Acht Gipfel, 4450 Höhenmeter – hartes Bike-Abenteuer in Andermatt
Raue Bergwelt, harte Anstiege, mentaler Kampf, unvergleichliche Freiheit: Das Octopus-Gravel-Rennen ist einzigartig – und Balsam für die Seele.
Ueli Kneubühler
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Brutal und faszinierend in einem: Die Serpentinen auf die Rossmettlen hoch über Andermatt.PRDie historische Tremola-Passstrasse verläuft entlang dem Lago dei Morti.PRDas Shirt ist geöffnet, der Schweiss tropft. Rundherum die atemberaubende Bergwelt. PRVerbissenheit ist ein schlechter Ratgeber. Gelöste Stimmung am Start des Octopus-Gravel-Rennens.PRZusammen fahren, plaudern, einander abklatschen und sich freuen: In Andermatt zählt das Miteinander.PRFahren und chillen: Zusammen sein und Erlebnisse austauschen ist genauso wichtig wie die Fahrt selbst.PRBrennstoff nachlegen: Der Energiebedarf ist beträchtlich, Kohlenhydrate-Schaufeln unerlässlich.PR
Das Thermometer zeigt auf 2200 Metern über Meer 22 Grad an. Blauer Himmel, Sonnenschein. Der Lenker vibriert, die Schläge Dutzender von Wasserrinnen, gespeist von frischem Quellwasser, hallen in den Handgelenken und in den Armen nach.
Noch zwei Kilometer Fokus. Hanganschnitt zur Linken, steil abfallendes Gelände in Richtung Lago della Sella, eines Stausees östlich des Gotthardpasses im Tessin, zur Rechten. Atemberaubend ist nicht nur die Landschaft. Auch das Herz pumpt nochmals über 160 Schläge pro Minute. Geschafft! Nach einer Stunde und 40 Minuten Kletterpartie über 18 Kilometer und 837 Höhenmeter wird die Karte mit dem violetten Octopus gestempelt. Der Stempel ist der Beweis für das Bezwingen des ersten Gipfels.