Noch nie hat die Vorstellung eines neuen Automobils derart hohe Wellen geschlagen. Als Ferrari Ende Mai das Tuch von seinem ersten Stromauto namens «Luce» gezogen hatte, explodierte das Internet förmlich: In den sozialen Netzwerken folgten nicht weniger als zwei Milliarden Posts zum umstrittenen Design des ersten E-Ferrari. So meinte etwa niemand Geringeres als Ex-Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, man möge doch bitte das Wappen mit dem springenden Pferd vom Luce entfernen.
Vier Monate später gehen die Verantwortlichen in Maranello aber nicht in Sack und Asche. Sondern sie treten eine Erklärtour an. Allein in Europa gab es laut Ferrari 15 «Intime-Vorstellungen» des Luces für Topkunden. Und Ende September lud das Unternehmen Journalisten aus ganz Europa nach Maranello ein, damit die sich den Luce einmal aus der Nähe ansehen. Testfahrten waren noch nicht möglich.