Der Verband freier Autohandel Schweiz (VFAS) fรผhrt diese Entwicklung in einer Analyse auf den Iran-Konflikt und die dadurch deutlich gestiegenen Spritpreise zurรผck. Im Mรคrz 2026 - dem ersten vollen Monat nach der Eskalation - zeigt sich der Trend besonders deutlich. Die Neuzulassungen von batterieelektrischen Autos (BEV) legten im Monat im Vergleich zum Vorjahr um 21,7 Prozent zu, die von Plug-in-Hybriden (PHEV) um 38,1 Prozent.
Die gesamten Neuzulassungen von Personenwagen stiegen dagegen nur um 7,2 Prozent auf 23'010 Fahrzeuge an. Die Daten basieren auf einer Auswertung der Verkehrszulassung durch das Bundesamt fรผr Strasse per 1. April 2026 durch den VFAS.
Auch รผber das erste Quartal hinweg zeigt sich eine Verschiebung hin zu elektrifizierten Antrieben, wรคhrend Benzin- und Dieselautos an Bedeutung verlieren. Zudem nahmen die Gebrauchtimporte zu, insbesondere bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Der VFAS sieht darin eine Bestรคtigung des Trends hin zur Elektromobilitรคt. ยซDie finalen Q1-Zahlen zeigen: Steigende Treibstoffpreise infolge des Iran-Kriegs beschleunigen den Wechsel zur Elektromobilitรคtยป, lรคsst sich Stephan Jรคggi, Geschรคftsleiter VFAS, in der Medienmitteilung zitieren.
Tatsรคchlich sind die Benzinpreise in der Schweiz seit Beginn der Krise spรผrbar gestiegen, getrieben durch hรถhere รlpreise und Unsicherheiten rund um die Strasse von Hormus. Laut TCS-Benzinpreismonitor vom 1. April kletterte der Preis fรผr Bleifrei 95 um 11 Prozent auf 1,82 Franken pro Liter und fรผr Diesel um 22 Prozent auf durchschnittlich 2,13 Franken.