Die Abendsonne senkt sich über der Rennstrecke, als der leuchtend rot-orange Rennwagen an der Boxengasse hält. Ein Mechaniker springt auf die Fronthaube und putzt die Scheibe, ein zweiter steckt den oberarmdicken Tankschlauch in den Einfüllstutzen. Zwei weitere Mechaniker reinigen die Lüftungseingänge. Erst danach werden die Reifen gewechselt, denn nur vier Mechaniker dürfen zur gleichen Zeit am Auto arbeiten.
Willkommen bei den 24 Stunden von Le Mans: 62 Autos von 17 Herstellern, die in drei Kategorien gegeneinander antreten, rasen 24 Stunden lang auf dem gut 13 Kilometer langen Rundkurs. Und in diesem Jahr feiert ein Newcomer Premiere: Genesis.