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Lagos entwickelt sich zum Hotspot für Kunstliebhaber. Trotz Armut und Chaos bietet die Stadt eine florierende Kunstszene.
Nigerias pulsierende Megastadt etabliert sich als Zentrum für moderne Kunst – und ist eine Reise wert.
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In der ehemaligen Hauptstadt Nigerias leben mehr Menschen als in der Schweiz, Österreich und Schweden zusammen. Und sie scheinen immer alle unterwegs zu sein – in verbeulten Suzuki-Kleinbussen, auf Motorrädern oder zu Fuss. Es ist laut, heiss und feucht wie in einer Waschküche, und es riecht nach Rauch, Diesel und süssen, überreifen Früchten. Über die Hälfte der nigerianischen Bevölkerung lebt in Armut – doch ein echter «Lagosian» ist immer makellos gekleidet und tritt selbstbewusst auf.
Wer nach Lagos reist, sucht nicht den klassischen Safaritourismus. Die Megastadt am Golf von Guinea ist Reiseziel für Kunstliebhaber und Sammler. Lagos ist längst als kreativer Hub für Kunst, Film, Musik und Fashion bekannt. Im November pilgern Vertreter internationaler Galerien, Auktionshäuser und führender Museen zur Art X Lagos, der Messe für moderne afrikanische Kunst sowie für Werke von Künstlern aus der afrikanischen Diaspora. Sammler finden nigerianische Kunst in der Kó Gallery der Visionärin und Mäzenin Kavita Chellaram oder bei Tiwani Contemporary, gegründet von Maria Varnava, einer griechisch-zypriotischen Galeristin, die in Lagos aufwuchs.

Yinka Shonibare: Der britisch-nigerianische Künstler war 2025 einer der prominenten Gäste der Lagos Art Week.
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Yinka Shonibare: Der britisch-nigerianische Künstler war 2025 einer der prominenten Gäste der Lagos Art Week.
PRBesuchen sollte man auch unbedingt das umfassend renovierte Centre for Contemporary Art, das unter der Leitung von Oyindamola Faithful neu erstrahlt, sowie das vor zwei Jahren eröffnete Centre for Yoruba Culture. Traditionelle nigerianische Aromen mit modernem Twist werden im «NOK by Alara» serviert – hier trifft sich die kunstaffine Lagos-Crowd. Bestellen Sie Nok Special Jollof und Beef Suya!
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