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Longevity-Hype

Was wirklich jung hält – und was nicht

Der Markt für ein längeres Leben wächst. Doch viele Therapien sind wissenschaftlich kaum belegt.

BIL Stehsatz / Redaktionsmitarbeiter / Erich Buergler BA 1/4rgler

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Rotlichttherapien sollen die Energie steigern und das Erscheinungsbild der Haut verbessern. Getty Images

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Mittel, die versprechen, «Zombiezellen» zu bekämpfen, Rotlichttherapien, die unsere Haut verjüngen, Blutreinigung, die Mikroplastik aus dem Körper filtert: Die Longevity-Industrie bietet eine breite Palette an Behandlungen für ein längeres Leben an.
Neben spezialisierten Kliniken führen mittlerweile auch Fitnesscenter Therapien im Angebot, etwa Kältekammern zur Stärkung des Abwehrsystems. Wobei die Branche statt Longevity jüngst den Begriff «Healthspan» in den Vordergrund rückt. Statt zu einem möglichst langen Leben zu verhelfen, sollen Behandlungen die Jahre des Lebens, die ein Mensch bei guter Gesundheit, frei von chronischen Krankheiten, verbringt, erhöhen. Denn: Ein möglichst langes Leben steht nicht unbedingt auf jeder Wunschliste. Möglichst lange gesund zu bleiben, dagegen schon. Wer will das nicht?
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