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Luxushotel

«Soma Bay passt zum gehobenen Schweizer Markt»

Eric Piatti, Generaldirektor das Kempinski Hotel Soma Bay in Ägypten, erläutert, warum Schweizer das Hotel so lieben.

Daniel Tschudy

Das Hotel Soma Bay
Das Hotel liegt auf einer Halbinsel in der Gemeinde Safaga am Roten Meer in Ägypten zVg

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Hurghada kennt man in der Schweiz gut – das Ferienparadies Soma Bay weniger!

Soma liegt rund eine Dreiviertelstunde Transferzeit vom Flughafen Hurghada entfernt. Im Gegensatz zur Destination Hurghada bietet Soma Bay keine lärmige Partyatmosphäre. Hier erlebt man ruhige Tage, gespickt mit vielen sportlichen Aktivitäten, einem herrlichen Sandstrand und gediegenem Lifestyle.

Ist Soma Bay eine eigenständige Gemeinde?

Nein, Soma Bay gehört zu Safaga, welches sich innert etwa 25 Jahren entlang eines Wüstenstreifens zwischen Meer und Bergen entwickelt hat. Es gibt mehrere Resorthotels («Sheraton», «Robinson»), und unser Hotel Kempinski bietet den besten Service und ausgezeichnete Gastronomie. Alles liegt eng beieinander, rund um eine nette Marina mit einer überschaubaren Zahl von Restaurants, Bars und Läden.
Bilder für Luxusreisen-Special HZ07/2026
zVg
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Eric Piatti
Der 59-jährige Eric Piatti aus Niederurnen GL leitetals Generaldirektor das Kempinski Hotel Soma Bay in Ägypten.Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Wie kommt man aus der Schweiz nach Soma Bay, und welche Saison passt?

Ab Zürich fliegt Edelweiss übers ganze Jahr nach Hurghada, Easyjet saisonal ab Basel und Genf. Für unsere Schweizer Kunden sind nur die Sommermonate Juni bis August untertags etwas gar heiss – in den anderen neun Monaten herrschen angenehme 25 Grad und tiefe Luftfeuchtigkeit. Und wenn es in den Wintermonaten etwas frisch wird, dann beheizen wir unsere zwei Schwimmbäder.

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Soma Bay passt also zum Deutschschweizer Markt?

Absolut, und das Hauptargument ist das Wetter. Diese Atmosphäre, nur etwa vier Flugstunden entfernt, hat unsere Stammkundschaft in den vergangenen zwanzig Jahren auf über 40 Prozent wachsen lassen. Wir haben Gäste, die generationenübergreifend seit 25 Jahren kommen.

Sie begrüssen auch viele Schweizer Gäste?

Gesamthaft kommen rund 19 Prozent unserer Gäste aus der Schweiz. Noch eindrücklicher ist aber die Länge der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer: Sie beträgt neun Nächte.
Soma Bay
Soma Bay ist eine Halbinsel in der Gemeinde Safaga am Roten Meer in Ägypten, rund fünfzig Kilometer südlich vom Flughafen Hurghada. Das Resort ist bekannt für luxuriöse Hotels, Kitesurfen, erstklassige Tauchspots und die Golf-Aca-demy mitsamt 18-Loch-Platz und diversen Übungsanlagen.
Die Destination zeichnet sich durch ihr ganzjährig warmes Wüstenklima (20-35°C), die feinen Sandstrände und die vorgelagerten Korallenriffe aus - ideal für Erholungssuchende und Wassersportler. Im Vergleich zum belebten Hurghada gilt Soma Bay als ruhigerer Ferienort. www.somabay.com

Wie gestaltet man Ferien in Soma Bay?

Alles ist auf den gehobenen Individualtourismus ausgerichtet, also mit persönlicher Beratung und Betreuung bei den Aktivitäten. Sport ist zentral – Soma Bay bietet eine grosszügige Golf Academy, nicht nur mit Driving Ranges und Championship-Courses, sondern auch mit ausgeklügelten Trainingsplätzen. Reiten ist ebenfalls im Programm, dazu kommen Wellness, Wassersportaktivitäten und Tauchen als Highlight. Unsere Gäste vergleichen das Erlebnis im Roten Meer mit den Malediven.

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Ist Ihr Hotel, das Kempinski Soma Bay, ein reines Adults-only-Hotel?

Nein, wir bieten auch einen Kids-Club. Familien mit Kindern sind willkommen, aber die Stimmung ist schon eher gediegen. Mit insgesamt über dreihundert Zimmern und Suiten führen wir unter anderem das Produkt «Laguna Club Lounge». Hier sind Kinder ab zwölf Jahren willkommen. Alles in allem gibt es 54 Laguna-Einheiten, deren Gäste einen exklusiven Gastronomiebereich nutzen können.

Immerhin verlangen Sie eine gewisse Kleiderordnung.

Das hält sich aber im Rahmen, abends im eleganten «The View» ist sie zum Beispiel gewünscht. Normalerweise reden wir von «smart resort casual»; das schätzen unsere Gäste allerdings auch.

Was kann man kulinarisch erleben?

Wir führen das «Bamboo Shoot» mit asiatischer Küche, das bereits erwähnte elegante «The View», das «Al Mar» mit orientalischem Angebot sowie die Sultan Bar, wo auch Burger serviert werden. Im Resort, also ausserhalb unseres Hotels, befinden sich weitere Restaurants, beispielsweise das «Kokomo» mit seinen Grillspezialitäten.

Wie erleben Ihre Gäste die Kultur und Geschichte Ägyptens?

Luxor etwa kann man auf einem langen Tagesausflug besuchen, oder man nimmt nur Zahnbürste und Pyjama mit und bleibt eine Nacht in Luxor oder Assuan. Viele unserer Gäste machen aber eine Rundreise – zuerst nach Kairo, wo alle das neue Museum GEM besuchen wollen, dann für zwei, drei Nächte nach Oberägypten und am Schluss ein Erholungsurlaub bei uns am Roten Meer.

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Und nach den Ferien: Woran erinnern sich Ihre Gäste?

Infrastruktur und Angebotspalette sind das eine, ein feines Gastro-Angebot das andere. Aber in den Social Media können wir nachlesen, was am meisten geschätzt wird: Empathie, Augenkontakt und Bedienungsattitude. Und da sind die Ägypter einfach sehr offen und freundlich eingestellt. Das kreiert Erinnerungen und schafft Stammkundschaft.

Sprechen Ihre 380 Angestellten Deutsch?

Nein, natürlich nicht. Doch wir haben zwei deutschsprachige «Gästebetreuerinnen», und zudem versteht in fast jeder Abteilung jemand Deutsch. Die Sprachkenntnisse sind bei unseren Schweizer Gästen aber nie das Problem.

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