Es gibt wenige Orte, die sich so oft neu erfinden mussten wie San Francisco. Der Werdegang der amerikanischen Küstenstadt gleicht ihrer hügeligen Topografie: auf und ab, rauf und runter. Der frühe Goldrausch, das Erdbeben von 1906, die Herausforderungen der Pandemie, die Brillanz des Silicon Valley – die Metropole wird seit jeher begleitet von Metamorphose, Resilienz und Innovation. Auf Umbrüche folgten meist magische Aufstiege.
Gerade lichtet sich der Nebel über der 870 000-Einwohner-Stadt: Die Techszene boomt, die Ideen strömen, der Blick richtet sich in die Zukunft. Das spiegelt sich mitunter im Gastgewerbe wider, wo eingesessene kalifornische Institutionen gerade durch neue Konzepte erweitert werden. Es ist ein Comeback, das von Verbundenheit und Vielfalt getragen wird – und der Freiheit, alles neu zu denken.
Restaurant Rich Table.zVg
Restaurant Rich Table.zVg
Essen & Trinken
Rich Table Die populäre Adresse serviert frische, kalifornische Küche in lebhafter Atmosphäre – ganz nach dem Motto «Go to the market, see what’s good and cook it». Simplere, aber genauso leckere Bissen gibt es im neuen «RT Bistro» ums Eck.
Verjus Kleine Teller, viel Bewegung und guter Wein: Das ungezwungene «Verjus» erinnert an ein Bistro in Paris. Zum Dessert gibts ein sündhaft leckeres Pain perdu.
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Chez Panisse Das 1971 von Köchin Alice Waters gegründete Restaurant gilt wegen seiner radikalen Saisonküche als Pionier der Farm-to-table-Bewegung. Ganz neu, etwas ungezwungener und ohne Reservation: die Bar Panisse im Haus nebenan.
Bar Gemini.Alanna Hale
Bar Gemini.Alanna Hale
Bar Gemini Die elegante, mit viel Holz ausgekleidete Naturweinbar eignet sich als Ausgangspunkt für kulinarische Erkundungen im hippen Mission District.
Tartine Manufactory Ein perfekter Tag startet in der hauseigenen Backstube der legendären Tartine Bakery. In lichtdurchfluteten, skandinavisch angehauchten Räumen schlemmt man Sauerteigbrot, Soft Scramble und Süsses.
Hotel The Huntington.zVg
Hotel The Huntington.zVg
Übernachten
The Huntington Vom Wahrzeichen auf dem Hügel des Stadtteils Nob Hill blickt man zur einen Seite auf die Skyline der Innenstadt, zur anderen auf die Bay. Nach einer umfangreichen Renovation ist das elegante 143-Zimmer-Haus seit März wieder offen.
Drisco Dieses stilvolle 42-Zimmer-Refugium mutet an wie eine familiäre Luxusresidenz und gliedert sich nahtlos in seine Umgebung, das Nobelviertel Pacific Heights, ein.
Der Shop von Evan Kinori.zVg
Der Shop von Evan Kinori.zVg
Einkaufen
Evan Kinori Neutrale Farben, hochwertige Materialien, subtile Details: Der Flagship-Store des (Männer-)Modedesigners Evan Kinori ist der Inbegriff von Quiet Luxury – genauso wie seine Kollektion.
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Dandelion Chocolate Die puristische Manufaktur produziert von der Kakaobohne bis zur Tafel alles aus einer Hand. In der Fabrik im Mission District gibts Führungen, ein Café und allerlei Schokolade.
Fillmore Street Ein Bummel entlang der hübschen Einkaufsstrasse lohnt sich. Sehenswert sind etwa die Boutiquen Nest, Isalis und SVRN; auftanken kann man im Blue Bottle Coffee.
SFMoma Das grosszügige Museum für moderne Kunst und Fotografie bietet einen wohltuenden Kontrast zur lärmigen Downtown und zeigt etwa Werke von Ólafur Elíasson, Ellsworth Kelly oder Mark Rothko.
De Young Museum Von Herzog & de Meuron entworfen und mitten im Golden Gate Park gelegen, umfasst die Sammlung des De Young vor allem amerikanische und historische Kunst. Sehenswert: der Panoramablick vom Museumsturm sowie der «Skyspace» von James Turrell.
Ferry Plaza Farmers Market Dienstags, donnerstags und samstags findet man beim Embarcadero die Stände von Dutzenden Bauern, Bäckern und lokalen Produzenten. Unbedingt schlürfen: frische Austern von Hog Island Oyster.
Mission Dolores Park Der hübsche Stadtpark bietet, der Lage am Hang sei Dank, eine der besten Aussichten über San Francisco. Unter Palmen, rund um Sport- und Spielplätze lässt es sich ausserdem hervorragend people-watchen.
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Mission Dolores Park.Francisco Delgado on Unsplash
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