An der rauen Atlantikküste des französischen Baskenlands gelegen, war Biarritz stets ein Schmelztiegel aus Eleganz und Freiheit. Im 19. Jahrhundert zog der Badeort europäische Royals an, später Frankreichs High Society. Doch die wilde Natur bewahrte der Stadt ihre Unangepasstheit.
Rund um die Grande Plage trifft heute aristokratische Geschichte auf die entspannte Energie der Surfkultur: morgens Wellen, dann Märkte, Wein und Pintxos, abends der Blick über den Ozean, dazu hervorragendes Essen. Das Baskenland ist längst zum Hotspot für Foodies geworden.
Wo coole Pariser einen Gegenpol zur Hauptstadt finden, wartet im April ein besonderes Modehighlight: Der Designer Matthieu Blazy wählte Biarritz als Kulisse für seine erste Chanel-Cruise-2027-Schau. Er ehrt damit die Gründerin des Hauses, die hier einst entschied: Das schönste Kleid braucht kein Korsett, sondern Freiheit.
Restaurant De Puta Madre.zVg
Restaurant De Puta Madre.zVg
Essen & Trinken
Café Bleach Die unkomplizierte Kantine ist das zweite Wohnzimmer der Surfer. Morgens gibt es guten Kaffee und Bananenbrot, mittags ein einfaches Lunchmenü, abends Naturwein.
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Le Basta Im entspannten All-Day-Spot schnappt man Sandwiches, Pintxos, Bier oder ein Glas Wein, dazu gibts knallige Sonnenuntergänge und freien Blick aufs Meer.
De Puta Madre Im hübschen Gewächshaus neben der Villa Magnan kommt von Mittwoch bis Sonntag ein schnörkelloses, hausgemachtes Menü mit regionalen Zutaten auf den Tisch.
Pluviôse Ein Mann, sieben Gänge, fünfzehn Plätze: Ein Dinner im kleinen Reich des Australiers Luke Dolphin im nahen Saint-Jean-de-Luz ist nicht nur Essen, sondern Erfahrung. Serviert werden täglich wechselnde Menüs aus dem Holzofen mit den frischesten Zutaten (Fixpreis Fr. 55.-) .
Les Halles de Biarritz.Hilke_Maunder
Les Halles de Biarritz.Hilke_Maunder
Einkaufen
Les Halles de Biarritz Die zentrale Markthalle ist das kulinarische Herz der Stadt. In lebhafter Atmosphäre kauft man hier frischen Fisch, Käse, Brot und allerlei baskische Spezialitäten. Den besten Kaffee schlürft man am Stand vom Lobita Café.
Maison Adam Die Traditionsbäckerei in Biarritz verführt seit 1660 mit baskischen Spezialitäten, von Macarons bis hin zu den berühmten Gâteaux basques.
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Open Me Im charmanten Concept-Store von Hélène Demongeot findet man allerlei Hübsches fürs Zuhause, etwa verspielte Deko-Objekte oder bunte Keramik.
Hôtel du Palais.zVg
Hôtel du Palais.zVg
Übernachten
Hôtel du Palais Das majestätische Grandhotel, einst die Residenz von Napoleon III. und Kaiserin Eugénie, blickt auf die Grande Plage und lohnt sich allein schon für einen Kaffee auf der Terrasse. DZ ab Fr. 310.–.
Hotel Regina Experimental Das modern designte Haus der Experimental-Hotelgruppe sitzt erhöht auf den Klippen, ist gross, bunt und stylish. Bis es im Juli wiedereröffnet wird, kann man sich ins hübsche Nachbaranwesen «Le Garage» einmieten. DZ ab Fr. 145.– bzw. 230.–.
Villa Magnan Einst das am besten gehütete Geheimnis der Mode- und Kreativszene, ist das verwunschene Gästehaus mit vier Zimmern, Studio, Garten und Tieren heute der Sehnsuchtsort aller (Instagram-)Ästheten. Sie kommen etwa für die Frühstückstafel im Freien; abends gehts zum Dinner ins dazugehörige «De Puta Madre». DZ ab Fr. 310.–.
Maison Sportive.zVg
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Entdecken
Galerie Champ Lacombe Die Kunstgalerie von Lucy Chadwick mit Standorten in Biarritz und London präsentiert zeitgenössische Fotografie, Malerei und Skulpturen von renommierten sowie aufstrebenden lokalen Künstlern.
Maison Sportive Der neu eröffnete Sport-Hub bietet Pilates-, (Hot-)Yoga- und Spinning-Klassen in urbaner Umgebung. Teil des Konzepts ist ausserdem ein kuratierter Shop sowie ein Café und Restaurant für den Hunger nach dem Workout.
Baskenland Nur einen Katzensprung von Biarritz entfernt, liegen die Kleinode Guéthary, Bidart oder Saint-Jean-de-Luz, deren eigenen Charakter es zu erkunden lohnt. Wer Lust auf einen Ausflug über die Grenze hat, erreicht den Food-Hotspot San Sebastián innert fünfzig Minuten.