Abo

Radar

Was die Redaktion aktuell auf dem Schirm hat: Highlights aus Kultur, Mode und Design.

Charlotte Fischli

04_TheAntwerpSix_MoMu_RS127359_DeZes_WWD_1987_Β©PhilippeCostes_hpr.jpg
04_TheAntwerpSix_MoMu_RS127359_DeZes_WWD_1987_Β©PhilippeCostes_hpr.jpg Philippe Costes

Werbung

Dirk Bikkembergs, Ann Demeulemeester, Walter Van Beirendonck, Dries Van Noten, Dirk Van Saene und Marina Yee setzten Antwerpen einst auf die globale Modekarte. Vierzig Jahre nach ihrer ersten gemeinsamen PrΓ€sentation in London zollt die Ausstellung Β«The Antwerp SixΒ» dem legendΓ€ren Sextett Tribut und zeigt anhand von achtzig Looks sowie Archivmaterial, wie es die Mode bis heute prΓ€gt.
Β«The Antwerp SixΒ», MoMu Fashion Museum Antwerp, bis 17. Januar 2027.
4N52846.jpg
Constantin Brancusi Β«TΓͺte de femmeΒ», Gipsfigur, um 1908.Β© Constantin Brancusi / All rights reserved / Β© 2026, ProLitteris, ZΓΌrich / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
4N52846.jpg
Constantin Brancusi Β«TΓͺte de femmeΒ», Gipsfigur, um 1908.Β© Constantin Brancusi / All rights reserved / Β© 2026, ProLitteris, ZΓΌrich / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Als BegrΓΌnder der modernen Skulptur ist der rumΓ€nisch-franzΓΆsische Bildhauer Constantin Brancusi (1876–1957) fΓΌr seine reduzierten, organischen Formen bekannt. AnlΓ€sslich seines 150. Geburtstags zeigt die Neue Nationalgalerie 150 seiner bedeutendsten Werke sowie eine Teilrekonstruktion seines Pariser Ateliers, das Werkstatt, Ausstellungs- und Lebensraum zugleich war.
Β«BrancusiΒ», Neue Nationalgalerie, Berlin, bis 9. August.
866734_AAGIR_2146_001.jpg
GUCCI Grosse Borsetto-Β­Boston-Bag in dunkelbraunem Wildleder, mit goldfarbenem Schmuckteil, Fr. 2790.–.zVg
866734_AAGIR_2146_001.jpg
GUCCI Grosse Borsetto-Β­Boston-Bag in dunkelbraunem Wildleder, mit goldfarbenem Schmuckteil, Fr. 2790.–.zVg

Partner-Inhalte

Die Β«BorsettoΒ» von Gucci spielt charmant mit Sprache (Β«borsaΒ» plus Β«morsettoΒ»), Form sowie dem unverkennbaren Horsebit–Emblem des Hauses.
PFEI_PH_60.jpg
Walter Pfeiffer Β«UntitledΒ», 1974.Β© Walter Pfeiffer / Β© 2026, ProLitteris, ZΓΌrich
PFEI_PH_60.jpg
Walter Pfeiffer Β«UntitledΒ», 1974.Β© Walter Pfeiffer / Β© 2026, ProLitteris, ZΓΌrich
Walter Pfeiffers (*1946) Welt ist sinnlich, schonungslos und selbstironisch – und geprΓ€gt von internationalen Erfolgen, wie sie nur wenige Schweizer KΓΌnstler feierten. Die Ausstellung in der Turiner Pinacoteca Agnelli ist eine weitere grosse PrΓ€sentation seines Ε’uvres und formt mit rund hundert Fotografien aus sechs Dekaden eine Art indirektes SelbstportrΓ€t.
Β«Walter Pfeiffer. In Good CompanyΒ», Pinacoteca Agnelli, Turin, 30. April bis 13. September.
Overseas_SDT_6000V-210T-H179.tif
Vacheron Β­Constantin Uhr Overseas Tourbillon mit Titanarmband und extra-flachem Automatikkaliber 2160, 42,5 mm. Preis auf Anfrage.Vacheron Constantin
Overseas_SDT_6000V-210T-H179.tif
Vacheron Β­Constantin Uhr Overseas Tourbillon mit Titanarmband und extra-flachem Automatikkaliber 2160, 42,5 mm. Preis auf Anfrage.Vacheron Constantin
Das neuste Modell der Β«Overseas Tourbillon»–Kollektion von Vacheron Constantin erfreut die modische Weltenbummlerin: Das TitangehΓ€use ist praktisch leicht, das Zifferblatt in der Trendfarbe Tiefrot.
043-TAYLH112843 - 043 Haitian working (washing my window) not begging, 2015. Pinault Collection.jpg
Henry Taylor Β«Haitian Working (Washing My Window) Not BeggingΒ», 2015.Β© Henry Taylor / Courtesy the Artist and Hauser & WirthΒ 
043-TAYLH112843 - 043 Haitian working (washing my window) not begging, 2015. Pinault Collection.jpg
Henry Taylor Β«Haitian Working (Washing My Window) Not BeggingΒ», 2015.Β© Henry Taylor / Courtesy the Artist and Hauser & WirthΒ 

Werbung

Henry Taylor (*1958) gilt als SchlΓΌsselfigur der afroamerikanischen Malerei und zeigt anhand von intimen PortrΓ€ts von Freunden wie Passanten das vielschichtige Panorama der Gegenwart. Seine Bildwelten sind mal empathisch, mal humorvoll – und teilweise eine Referenz zu KΓΌnstlern wie Picasso. Das diesem verpflichtete Museum widmet Taylor nun eine Schau.
Β«Henry Taylor. Where Thoughts ProvokeΒ», MusΓ©e Picasso Paris, 8. April bis 6. September.
5. Edge of failure and pictorial displacement.jpg
Brian Dawn Chalkley Β«Edge of Failure and Pictorial DisplacementΒ», 2025.Β© Brian Dawn Chalkley / Courtesy of the Artist / Kunstmuseum Luzern
5. Edge of failure and pictorial displacement.jpg
Brian Dawn Chalkley Β«Edge of Failure and Pictorial DisplacementΒ», 2025.Β© Brian Dawn Chalkley / Courtesy of the Artist / Kunstmuseum Luzern
Seit den Neunzigerjahren prΓ€gend fΓΌr die Londoner Transcommunity, war Brian Dawn Chalkley (*1948) zunΓ€chst fΓΌr seine Performances als Β«DawnΒ» bekannt. 1996 trat sein weibliches Alter Ego offiziell in seine Malerei ein, seither lotet Chalkley die Grenzen von Gender, SexualitΓ€t und IdentitΓ€t aus. Seine PortrΓ€ts und Textilarbeiten erzΓ€hlen von Melancholie, AbsurditΓ€ten und Geschichten, in denen Tragik und Humor nah beieinanderliegen.
Β«Brian Dawn Chalkley. Angels Suffer TooΒ», Β­Kunstmuseum Luzern, bis 21. Juni.
BYREDO - VIRASAAT @ PABLO ESTEVEZ & JAVIER BELLOSO 3.jpg
Byredo Fine-Jewelry-Kollektion Β­Virasaat, in Sterlingsilber oder vergoldet erhΓ€ltlich, ab Fr. 350.–.Β© Pablo Estevez & Javier Belloso / Byredo
BYREDO - VIRASAAT @ PABLO ESTEVEZ & JAVIER BELLOSO 3.jpg
Byredo Fine-Jewelry-Kollektion Β­Virasaat, in Sterlingsilber oder vergoldet erhΓ€ltlich, ab Fr. 350.–.Β© Pablo Estevez & Javier Belloso / Byredo

Werbung

Heimat trifft Hip–Hop: Die ersten SchmuckstΓΌcke aus dem Hause Byredo heissen Virasaat (Erbe) und sind auch vom indi–schen Hintergrund des MarkengrΓΌnders Ben Gorham inspiriert.
Lorenzo Mattotti_FestivaldeDessin.jpg
Lorenzo Mattotti  Β«SottolebombeΒ», 2025.Β© Lorenzo Mattoti / Festival du Dessin Arles
Lorenzo Mattotti_FestivaldeDessin.jpg
Lorenzo Mattotti  Β«SottolebombeΒ», 2025.Β© Lorenzo Mattoti / Festival du Dessin Arles
FrΓ©dΓ©ric Pajak, kΓΌnstlerischer Direktor des Festival du dessin in Arles, beschreibt das Zeichnen als Β«erste Kunst der KindheitΒ». Nach Jahren der Marginalisierung feiert es in Kunstschulen, Galerien und Museen ein Comeback – so auch in SΓΌdfrankreich, wo der Event zum vierten Mal stattfindet. Zu vierzig Einzelausstellungen von Altmeistern wie Piranesi sowie Jungtalenten aus Paris und Athen gibt es Workshops und Konzerte.
Festival du dessin, Arles, 18. April bis 17. Mai.
richard_prince_untitled_1982-1984.jpg
Richard Prince Β«Untitled (Fashion)Β», 1982-1984.Β© Richard Prince / Courtesy of Richard Prince Studio
richard_prince_untitled_1982-1984.jpg
Richard Prince Β«Untitled (Fashion)Β», 1982-1984.Β© Richard Prince / Courtesy of Richard Prince Studio
Richard Prince (*1949) gehΓΆrt zu den scharfsinnigsten Beobachtern amerikanischer Subkulturen. In seinen Arbeiten untersucht er, wie Bilder und Klischees – von Cowboys, Bikern, Prominenten, Groschenromanen und Softpornos – zur Konstruktion der nationalen IdentitΓ€t beitragen. Die umfangreiche Schau im Wiener Albertina-Museum prΓ€sentiert ikonische Serien wie Β«FashionΒ», Β«GangsΒ» und Β«CowboysΒ» neben Installationen und Malereien.

Werbung

Β«Richard PrinceΒ», Albertina Wien, 17. April bis 16. August.
RTPS1-0072.jpg
Rirkrit Tiravanija Β«Untitled 1998 (Dom-Ino)Β», Installationsansicht, 1992.Β© Rirkrit Tiravanija / Courtesy of the Artist / Carnegie Museum of Art, A. W. Mellon Acquisition Endowment Fund
RTPS1-0072.jpg
Rirkrit Tiravanija Β«Untitled 1998 (Dom-Ino)Β», Installationsansicht, 1992.Β© Rirkrit Tiravanija / Courtesy of the Artist / Carnegie Museum of Art, A. W. Mellon Acquisition Endowment Fund
Vielmehr als ein Objekt stellt der Argentinier Rirkrit Tiravanija (*1961) die Begegnung ins Zentrum seiner Praxis: Kochen, Essen, Spielen oder gemeinsames Verweilen werden zu kΓΌnstlerischen Handlungen, die Besucher aktiv einbeziehen. Die Retrospektive Β«The House That Jack BuiltΒ» in Mailand gibt Einblick ΓΌber drei Jahrzehnte des partizipativen Ansatzes.
Β«Rirkrit Tiravanija. The House That Jack BuiltΒ», Pirelli Hangar Bicocca, Mailand, bis 26. Juli.
IW371631_Front_small.jpg
IWC Portugieser Chronograph Ceratanium,Β­GehΓ€use aus Ceratanium, 41 mm, Β­Automatikwerk,  limitiert auf 1500 StΓΌck, Fr. 13 000.–.zVg
IW371631_Front_small.jpg
IWC Portugieser Chronograph Ceratanium,Β­GehΓ€use aus Ceratanium, 41 mm, Β­Automatikwerk,  limitiert auf 1500 StΓΌck, Fr. 13 000.–.zVg
Der streng limitierte Portugieser Chronograph Ceratanium setzt auf radikale Monochromie und erΓΆffnet damit neue Perspekti–ven auf Silhouette und Hightech–MaterialitΓ€t.

Werbung