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Was die Redaktion aktuell auf dem Schirm hat: Highlights aus Kultur, Mode und Design.

Charlotte FischliSara Allerstorfer

MARISOL «La visita», 1964.
MARISOL «La visita», 1964.Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv / Sabrina Walz / Museum Ludwig / rba_d065402

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Mit ihren markanten Holzskulpturen und bissiger Satire hinterfragte die venezolanisch-amerikanische Künstlerin María Sol Escobar (1930–2016), bekannt als Marisol, in den 1960er-Jahren Gesellschaft und Konsumkult. Sie mutierte zum Star der New Yorker Kunstszene und stand etwa Seite an Seite mit Andy Warhol. Die umfassende Schau im Zürcher Kunsthaus entdeckt ihr Werk neu – und zeigt, warum es im Zeitalter der permanenten Selbstinszenierung aktueller wirkt denn je.
«Marisol», Kunsthaus Zürich, bis 23. August.
AUDEMARS PIGUET-Etablisseurs_Galets_Soldat_01.PRINT.tif
AUDEMARS PIGUET Uhr Établisseurs Galet aus Gold und Natursteinen, 31 mm, ­mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug. Preis auf Anfrage.zVg
AUDEMARS PIGUET-Etablisseurs_Galets_Soldat_01.PRINT.tif
AUDEMARS PIGUET Uhr Établisseurs Galet aus Gold und Natursteinen, 31 mm, ­mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug. Preis auf Anfrage.zVg
Mit dem Atelier des Établisseurs macht Audemars Piguet sichtbar, was Haute Horlogerie seit Jahrhunderten antreibt: seltenes Handwerk und eine Kultur der Zusammenarbeit. Entstanden sind drei dekorative, limitierte Zeitmesser.
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MELLE «Tuin met granaat-appel», 1975.Collection Stedelijk Museum Amsterdam
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MELLE «Tuin met granaat-appel», 1975.Collection Stedelijk Museum Amsterdam
Was bedeutet Männlichkeit heute? Angesichts von Onlineforen und antifeministischen Strömungen setzen sich in einer Gruppenschau rund 35 Künstler mit Rollenbildern und Machtansprüchen auseinander. Sie zeigen die Manosphäre als fragiles, widersprüchliches Geflecht aus Intimität, Begehren und gesellschaftlichem Druck.
«Beyond the Manosphere. Masculinities Today», Stedelijk Museum Amsterdam, bis 2. August.
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LOUIS VUITTON Speedy P9 Bandoulière 30, aus Kalbsleder, Fr. 8850.-.Thomas-Lagrange
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LOUIS VUITTON Speedy P9 Bandoulière 30, aus Kalbsleder, Fr. 8850.-.Thomas-Lagrange
Und was verbirgt sich in Ihrer Tasche? Für die jüngste Kampagne von Louis Vuitton öffnen sechs Stars und Freunde des Hauses ihre Speedy P9. Aus den Taschen quillt eine Fülle an Objekten und persönlichen Artefakten. Manche Gegenstände lassen tiefer blicken, als ihren Besitzern vielleicht lieb ist, und gewähren einen voyeuristischen Einblick in das Leben von Persönlichkeiten wie Jeremy Allen White, LeBron James oder Jackson Wang.

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Éros, n° 1, 1907, huile sur toile, 58 × 78 cm, HaK027. By courtesy of the Hilma af Klint. Foundation - photo The Moderna Museet, Stockholm.jpg
HILMA AF KLINT «Éros, n° 1», 1907.© Hilma af Klint / The Moderna Museet, Stockholm / courtesy of the Hilma af Klint Foundation /courtesy of the Hilma af Klint Foundation /
Éros, n° 1, 1907, huile sur toile, 58 × 78 cm, HaK027. By courtesy of the Hilma af Klint. Foundation - photo The Moderna Museet, Stockholm.jpg
HILMA AF KLINT «Éros, n° 1», 1907.© Hilma af Klint / The Moderna Museet, Stockholm / courtesy of the Hilma af Klint Foundation /courtesy of the Hilma af Klint Foundation /
Die schwedische Malerin Hilma af Klint (1862–1944) führte ein künstlerisches Doppelleben: Ihre figurative Praxis entsprach den Erwartungen ihrer Zeit, im Geheimen schuf sie Radikales und Avantgardistisches. Die Schau «Paintings for the Temple» offenbart Malereien, die geprägt sind von Esoterik, Theosophie und Spiritualität.
«Hilma af Klint. Paintings for the Temple (1906–1915)», Grand Palais, Paris, bis 30. August.
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CANE-LINE Loungesessel Gem mit Drehfuss aus Teakholz,designt  von Foersom & Hiort-Lorenzen, Fr. 2070.-.zVg
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CANE-LINE Loungesessel Gem mit Drehfuss aus Teakholz,designt  von Foersom & Hiort-Lorenzen, Fr. 2070.-.zVg
Ein Sessel wie ein Rückzugsort — das ist Gem, der preisgekrönte Loungesessel der dänischen Marke Cane–line. Organisch in der Form, supersoft im Griff, reduziert im Ausdruck — für modernes Cocooning.
8. Ed van der Elsken, Self-portrait with Ata Kandó in the mirror of their apartment, Sèvres 1952. Gelatin silver print on cardboard, printed before 1955. Rijksmuseum, Amsterdam © Ed van der Elsken estate : Nederlands Fotomuseum.jpg
ED VAN DER ELSKEN «Self-portrait with Ata Kandó, in the Mirror of Their Apartment», Sèvres 1952.Staeske Rebers
8. Ed van der Elsken, Self-portrait with Ata Kandó in the mirror of their apartment, Sèvres 1952. Gelatin silver print on cardboard, printed before 1955. Rijksmuseum, Amsterdam © Ed van der Elsken estate : Nederlands Fotomuseum.jpg
ED VAN DER ELSKEN «Self-portrait with Ata Kandó, in the Mirror of Their Apartment», Sèvres 1952.Staeske Rebers
In einer Zeit, in der Beobachten aus Distanz die Norm war, entschied sich der niederländische Fotograf Ed van der Elsken (1925–1990) stets für die Nähe. Über vier Jahrzehnte fing er das urbane Treiben von Paris bis Tokio ein, immer im direkten Kontakt zu seinen Motiven. Das Rijksmuseum Amsterdam lädt zu einem Blick in seine vielschichtige, lebendige Welt.
«Ed van der Elsken. Up Close», Rijksmuseum, Amsterdam, 19. Juni bis 13. September.
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HENRY TAYLOR «Elan», 2013.© Henry Taylor Courtesy the artist and Hauser & Wirth Photo: Jeff McLane TAYLH138261
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HENRY TAYLOR «Elan», 2013.© Henry Taylor Courtesy the artist and Hauser & Wirth Photo: Jeff McLane TAYLH138261
Henry Taylor (*1958) ist eine der prägendsten Stimmen der US-amerikanischen Porträtmalerei; der kalifornische Modernist James Jarvaise (1924–2015) war jahrelang sein Mentor. Die Zusammenführung ihrer Werke beleuchtet die tiefe Verbindung zwischen den Künstlern, die sich etwa in der Vorliebe für improvisierte Linien und dem fliessenden Übergang von Abstraktion zu Figuration zeigt.

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«James Jarvaise & Henry Taylor. Sometimes a straight Line Has to Be Crooked», Hauser & Wirt, ­Limmat- strasse, Zürich, 12. Juni bis 5. Oktober.
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BUCHERER EXCLUSIVE X BULGARI ­Bulgari Serpenti Seduttori Automatik in Edelstahl mit Diamanten, 34 mm, ­limitiert auf 28 Stück, Fr. 11 800.-.zVg
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Premiere: Bucherer und Bulgari spannen für eine exklu–sive Edition der Serpenti zusammen. Ein ausdrucksstarkes und dennoch zeitloses Statement.
Portrait de Gianni Versace, vue d_exposition © Arches London Bridge _ Dreamrealizer.jpg
GIANNI VERSACE Porträt des ­Modedesigner; Ausstellungsansicht.Justin Sutcliffe
Portrait de Gianni Versace, vue d_exposition © Arches London Bridge _ Dreamrealizer.jpg
GIANNI VERSACE Porträt des ­Modedesigner; Ausstellungsansicht.Justin Sutcliffe
«You’ll find me in my work», so einst Gianni Versace (1946–1997), der vom kalabrischen Atelierschneider zur globalen Modedesign-Ikone aufstieg. Eine Retrospektive mit rund 450 Exponaten – darunter Silhouetten, Skizzen und Videointerviews – eröffnet ein opulentes Universum, das inspiriert ist von Barock, Pop-Art und Supermodels.
«Gianni Versace. Retrospective», Musée Maillol, Paris, 5. Juni bis 6. September.

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