Das Wichtige zuerst: Die beste Reisezeit für Cancún, auf der nordöstlichen Spitze der Halbinsel Yucatán gelegen, ist Dezember bis April. Mit Edelweiss kann man dann die Destination teils mehrmals wöchentlich direkt anfliegen (also ohne Zwischenhalt an einem Flughafen der Vereinigten Staaten). Für die rund 9500 Kilometer benötigt man etwa elfeinhalb Flugstunden – der Transfer vom Flughafen Cancún in die Hotelzone dauert danach nur noch etwa 30 Minuten oder 45 Minuten nach Playa del Carmen.
Drei Hotelempfehlungen
Bei der Wahl des Hotels lohnt es sich, auch im Luxussegment, mit einem Reiseberater zu sprechen oder im Internet gründlich zu recherchieren. Denn ein Grossteil der Unterkünfte ist ausschliesslich auf nordamerikanische Kundschaft ausgerichtet, beispielsweise beim Unterhaltungsangebot und vor allem auch in der Gastronomie. Europäer suchen mehr Abwechslung und ziehen ein multikulturelles Ambiente vor. Es sind wohl eher kleinere Boutiquehotels, die dem Massentourismus bewusst aus dem Weg gehen. Als Adults-only-Haus operiert das Le Blanc Spa Resort: Es bietet butlerbetreut gehobene Gastronomie und erstklassige Spa-Bereiche.
Hotel Le Blanc Spa ResortzVg
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Nicht klein, aber zu empfehlen ist das Adults-only-Fünfsternehotel Atelier Playa Mujeres etwas abseits von Cancún. Es verfügt über rund vierhundert Zimmer und bietet eine Gesundheitsangebotspalette mit Sauna, Whirlpool, Dampfbad, Massagen sowie allerlei Wassersport – plus den eigenen 18-Loch-Golfplatz.
Hotel Atelier Playa Mujeres CancunzVg
Hotel Atelier Playa Mujeres CancunzVg
Erfolgreich arbeitet zudem das «Hyatt Ziva Cancún», spektakulär auf drei Seiten von Meer umgeben. Letzteres ist explizit ein Familienhotel und gilt als eines der besten Häuser in diesem Segment.
Hotel Hyatt Ziva CancunzVg
Hotel Hyatt Ziva CancunzVg
Die Ruinen von San Miguelito
Einen Einblick in die Welt der Maya erhält man im gleichnamigen Museum am Boulevard Kukulcán in Cancún sowie in den zwei Kilometer entfernten archäologischen Ruinen von San Miguelito. Besichtigen kann man eine kleine Pyramide, zerfallene Tempel und Wohnanlagen. Alles Überreste einer frühen Zivilisation, die hier bis 2000 v. Chr. beheimatet war.
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Auch wer sich nicht explizit für Geschichte und Kultur interessiert: Ein Besuch im Museum und in San Miguelito gleich an den ersten Ferientagen ist durchaus sinnvoll, um die allgegenwärtige Maya-Welt ein bisschen einordnen zu können. Da San Miguelito in einem kleinen Dschungel liegt, ist Mückenspray zu empfehlen.
Die Karsthöhlen bei Valladolid
Valladolid ist eine kleine Kolonialstadt, rund 160 Kilometer westlich von Cancún gelegen, und bietet neben ihrem eigenen Charme auch spektakuläre Karsthöhlen. Das sind unterirdische Hohlräume, die durch die Auflösung von Kalkstein infolge kohlensäurehaltigen Niederschlagswassers entstehen. Besuchen kann man etwa die Höhle Cenote Ik Kil – sie wirkt so einzigartig wie eine Filmlocation. Durch dichtes Grün mit lianenartigen Pflanzen steigt man rund dreissig Meter in die Tiefe und geniesst dort im geheimnisvoll schimmernden Wasser ein Bad. Das Ticket für 9 Franken beinhaltet die Nutzung von Umkleidekabinen und Schwimmwesten.
Insgesamt 365 Stufen führen von vier Seiten auf die Spitze der Pyramide El Castillo.zVg
Insgesamt 365 Stufen führen von vier Seiten auf die Spitze der Pyramide El Castillo.zVg
Ikonische Maya-Stätte Chichén Itzá
Rund dreissig Kilometer weiter westlich von Valladolid liegt eine Ikone der Maya-Kultur, die Ruinenstätte Chichén Itzá mit ihrer riesigen Pyramide El Castillo, die 365 Stufen hat, und mit dem Tempel der tausend Säulen. Für Cancún-Reisende ist dieses Sightseeing, ob mit dem Gruppenbus, Mietauto oder einem privaten Guide, ein absolutes Muss. Wobei ein blosser Tagesausflug eigentlich gar nicht zu empfehlen ist. Besser, man lässt das Resort in Cancún für eine Nacht hinter sich und reist, mit Minimalgepäck für eine Übernachtung, in das kleine Dörfchen Pisté unmittelbar vor den Toren von Chichén Itzá. So hat man genügend Zeit und Musse, die wohl beeindruckendste Maya-Ausgrabungsstätte Mexikos zu geniessen.