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Mobilität der Zukunft: Vier Mobilitätskonzepte

Autonome Lufttaxis, Züge in Röhren, Robotaxis oder unterirdische Tunnelsysteme für die Logistik: Diese Konzepte sind (fast) marktreif.

Florian Fels

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Lufttaxi von Joby Aviation. Joby Aviation

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Rohrpost

Mit über 1000 km/h durch die Röhre: Das Hyperloop-Konzept Eurotube verspricht, Orte auf dem Kontinent in Rekordzeit zu verbinden. In fast luftleeren Röhren gleiten Kapseln nahezu ohne Widerstand durch – eine echte Alternative zu Kurzstreckenflügen. Mit der Teststrecke in Collombey-Muraz (Wallis) und dem Projekt der ETH Zürich (Swissloop) ist die hiesige Forschung am Puls der Zeit.
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Visualisierung eines Hyperloop-Zuges in der RöhreRMS
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Visualisierung eines Hyperloop-Zuges in der RöhreRMS

Robotaxis

Taxi, bitte: Tesla treibt mit dem fahrerlosen Cybercab die Produktion in Texas bereits massiv voran, um wöchentlich Hunderte der Zweisitzertaxis zu bauen. Parallel dazu wird der ÖV durch autonome Buslinien revolutio­niert. In Europa werden immer mehr dieser Shuttledienste in Verkehrsnetze integriert, wie auch die Initiative von Postauto in der Ostschweiz zeigt. Die Zukunft gehört dem bedarfsgesteuerten Transport.
21.11.2024, US-Elektroauto-Hersteller TESLA stellt sein Autonomes Robotaxi CYBERCAB in Berlin vor. Tesla zeigt erstmals
US-Elektroauto-Hersteller Tesla mit seinem autonomen Robotaxi «Cybercab».imago/MiS
21.11.2024, US-Elektroauto-Hersteller TESLA stellt sein Autonomes Robotaxi CYBERCAB in Berlin vor. Tesla zeigt erstmals
US-Elektroauto-Hersteller Tesla mit seinem autonomen Robotaxi «Cybercab».imago/MiS

Überflieger

Flugtaxis wie die Modelle von Volocopter (unten) oder Joby Aviation (Aufmacherbild) stehen kurz vor dem kommerziellen Durchbruch. Während das deutsche Unternehmen Volocopter die Zertifizierung für den Volocity vorantreibt, hat Joby im März 2026 die Serientestphase mit der US-Luftfahrtbehörde FAA gestartet. Ziel ist, urbane Ballungs­räume durch vollelektrische, leise Senkrechtstarter massiv zu entlasten.

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Der Volocity bei der Pariser Air Show.PD
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Der Volocity bei der Pariser Air Show.PD

Unterirdisch

Ein ambitioniertes Konzept liegt vorerst auf Eis: Cargo Sous Terrain (CST) plante ein voll­automatisches Tunnelsystem für den Schweizer Gütertransport. Ziel war es, den Schwerverkehr von den Autobahnen in den Untergrund zu verlagern. Die erste Teilstrecke zwischen dem Logistikknoten Härkingen und Zürich war bereits in Planung. Damit sollte wertvoller Platz an der Oberfläche frei werden, und die Umwelt würde geschont. Die Arbeiten am unterirdischen Gütertransport Cargo Sous Terrain wurden im September 2025 vorerst gestoppt. Der Bund, die Standortkantone Zürich, Aargau und Solothurn sowie die Stadt Zürich sehen zu viele offene Fragen. Unter anderem wurden die Finanzierung, Risiken für das Grundwasser, den zusätzlichen Verkehr an den geplanten Hub-Standorten sowie die Entsorgung des Ausbruchmaterials aus dem Tunnelbau genannt. Erst wenn diese Punkte geklärt seien, sollen die Arbeiten wieder aufgenommen werden.
Cargo Sous Terrain
Modellzeichnung von Cargo Sous Terrain.Cargo sous terrain
Cargo Sous Terrain
Modellzeichnung von Cargo Sous Terrain.Cargo sous terrain
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