Alpine A390 GT im Test

Was taugt die französische Premium-Alternative?

Das viertürige elektrische Coupé von Renaults Sporttochter ist das etwas andere Premiumauto. Überzeugt es auch auf der Langstrecke?

Holger Alich

file860ek4jovzrlxhxyjwv
Elektrische Renaissance einer Legende: Alpine dominierte Anfang der 1970er-Jahre mit der A110 den Rallye-Sport. Nun revitalisiert Renault die Traditionstochter als elektrische Marke für Anspruchsvolle. Holger Alich

Werbung

Seit Tagen quillt das Internet über mit Kritik am Design von Ferraris erstem E-Auto, dem Luce. Der Wagen soll sich optisch von Ferraris Verbrennermodellen unterscheiden, so die offizielle Begründung für die umstrittene Form. Renaults Sportmarke Alpine macht es anders und damit besser: Das erste viertürige E-Sportcoupé der Marke aus dem französischen Dieppe lehnt sich optisch sichtbar am Design des Mittelmotorrenners A110 an – vor allem von hinten. Darüber hinaus hebt sich die neue A390 GT (Alpines sind weiblich) mit ihrer flachen Silhouette optisch wohltuend vom gefühlten SUV-Einheitsbrei ab.
Aber wie fährt sich das viertürige Sportcoupé? Für ein E-Auto geht es im Innenraum herrlich konventionell zu und her. Natürlich gibt es einen zentralen Touchscreen, der sich leicht zum Fahrer neigt – ein Designfeature, das früher mal zur BMW-DNA gehörte. Aber Dinge wie Klimaanlage und Lüftung lassen sich mit Tasten einstellen.
Über die Autoren

Werbung