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Digital Shapers 2026

Defenders

Sie sorgen für die Sicherheit von Hardware, Software und Daten.

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Digital Shapers: Defenders. KI-Illustration: Tessy Ruppert

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Die Digital Shapers treiben mit ihren Ideen und Projekten die digitale Transformation in der Schweiz voran. In zehn Kategorien werden die Vordenkerinnen und Vordenker aus Wirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft vorgestellt. Sie stehen für Innovationskraft, unternehmerischen Mut und den Willen, mit digitalen Lösungen echten Mehrwert zu schaffen. So wird sichtbar, wer die digitale Zukunft der Schweiz aktiv gestaltet und prägt.

CHRISTOPH AESCHLIMANN, 49

CEO Swisscom, Bern
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Paolo Dutto
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Paolo Dutto
Christoph Aeschlimann treibt die Transformation der Swisscom vom Telekom- zum softwaregetriebenen Technologieunternehmen voran. Dafür scheint er der richtige Mann. Anders als seine Vorgänger kommt Aeschlimann nicht aus der Telekomindustrie, sondern aus der Informationstechnologie. Dass ein Informatikingenieur das führende Telekommunikationsunternehmen der Schweiz leitet, kann gerade jetzt, da sich die Digitalisierung der Welt durch die künstliche Intelligenz noch einmal deutlich beschleunigt, ein Vorteil sein. Geht es nach Aeschlimann, kommt auf die Swisscom durch die KI «die grösste Transformation ihrer Geschichte zu». Wie so eine «KI-getriebene Swisscom» genau aussieht, wird in einem Strategiepapier für das Jahr 2030 definiert. Erste Angebote gibt es mit der Swiss AI Platform für Unternehmen und der myAI-App für Privatkunden bereits. Im boomenden Markt der Cybersecurity ist Swisscom mit der «beem»Lösung positioniert. Diese wurde durchgängig im Netz integriert, und alle mit «beem» verbundenen Standorte und Geräte sind automatisch vor Cybergefahren geschützt. Kerngeschäft bleibt trotz allem die Bereitstellung der Infrastruktur. Bis 2035 wird das Glasfasernetz ausgebaut. Gemessen wird Aeschlimann auch an seinem grössten Wurf, der Übernahme der Vodafone Italia. In zwei, drei Jahren wird man sehen, ob sich die erhofften Synergien einstellen und sich der Deal gerechnet hat.

SAMIR ALIYEV, 40

Gründer und CEO Swiss Cyber Institute, Zürich
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Unsicherheit ist sein Geschäft – oder besser gesagt: deren Beseitigung. Samir Aliyev verwandelt digitale Überforderung in greifbare Kompetenz. Als Gründer und CEO des Swiss Cyber Institute (SCI) will er bis 2030 rund 100’000 Menschen in den kritischen Disziplinen der Zukunft aus- und weiterbilden: Cybersicherheit und künstliche Intelligenz. Was vor sechs Jahren als reine Cybersecurity-Schmiede begann, hat sich radikal gewandelt. «Mittlerweile sind es 70 Prozent AI- und 30 Prozent Cyber-Kurse», erklärt Aliyev. Da sich künstliche Intelligenz extrem schnell dreht, setzt das SCI auf agile Reskilling- und Upskilling-Programme. Diese reichen von kurzen Intensiv-Workshops bis zu 18-monatigen Lehrgängen, die vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt sind. Die akademischen Mitbewerber scheut Aliyev nicht – im Gegenteil. «Wir sehen die ETH nicht als Konkurrenz, sie ist unser Kunde», sagt er. Selbst Tech-Schwergewichte wie Google oder globale Player wie die UBS und Lufthansa lassen ihre Teams bei ihm schulen. Mit 30 Mitarbeitenden und einer Präsenz von den USA bis Singapur denkt Aliyev das Thema Bildung global. Das Angebot reicht längst über den Corporate-Sektor hinaus: Neue Familienpakete sollen Grosseltern gegen Cyberangriffe wappnen und Kindern den kompetenten Umgang mit KI vermitteln. Ob auf der eigenen «Global Cyber Conference», bei der Verleihung der Swiss CISO Awards oder im Onlinecampus – Aliyev baut Brücken zwischen menschlicher Intelligenz und technologischer Disruption.

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CHRISTIAN CACHIN, 57

Professor für Informatik, Universität Bern
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Adrian Moser / Universität Bern
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Adrian Moser / Universität Bern
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser» – im Fall von Christian Cachins Arbeitsbereich müsste die Volksweisheit präziser lauten: Vertrauen ist gut – aber mathematische Validierung ist besser. Denn als Experte für Computerwissenschaften und Kryptografie geht der Forscher – vereinfacht gesagt – folgender zentraler Frage nach: Unter welchen Annahmen ist etwas tatsächlich sicher? Das Finden einer schlüssigen und validierten Antwort auf diese Frage ist in einer Zeit, in der komplexe Algorithmen die Grundlage der künftigen Wirtschaftswelt bilden, essenziell. Konkret forscht der Professor der Uni Bern im Bereich Kryptologie und kryptografische Protokolle. Letztere werden benötigt, um in einem Netzwerk mit mehreren Parteien Sicherheit zu gewährleisten. «Darum kommen sie insbesondere in komplexen dezentralen Netzen zur Anwendung, wie der Blockchain und bei Kryptowährungen», erklärt Cachin. Die Grundlage der Protokolle bilden mathematische Methoden, mit denen sich beweisen lässt, dass in einem System unter klar definierten Annahmen Sicherheit herrscht.
Letztlich soll ein Blockchain-System wie eine Volksabstimmung funktionieren: Die Mehrheit entscheidet. Die Regeln zum Auszählen sind aber viel komplexer. Man könne natürlich einfach darauf vertrauen, dass der Programmcode ein funktionierendes System ergibt, das den Willen der Mehrheit ausführt – und etwa nicht einfach «aus dem Nichts» Währungen generiert. Doch dank präziser Analyse der Protokolle muss man nicht einfach blind glauben, dass das System sicher ist, sondern kann es belegen. Die Wunder der Mathematik. «Ich bin sozusagen ein theoretischer ITler», sagt Cachin schmunzelnd. Seine Arbeit hat auch dazu beigetragen, dass die Schweiz im Feld der Kryptowährungen international weit voraus ist. «Und die Blockchain-Technologie birgt auch grosses Zukunftspotenzial, etwa für effizientere Finanzdienstleistungen, was für den hiesigen Finanzplatz äusserst attraktiv ist.» Hierfür bildet natürlich die Sicherheit der Anwendungen eine wichtige Grundvoraussetzung. Persönlich treibt den Professor seine Freude an der Wissensvermittlung an. «Zudem ist es immer wieder grossartig, Heureka-Momente zu erleben.»

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DAVID HABER, 35

Mitgründer und CEO Lakera, VP AI Security Check Point, Zürich
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Du kannst nicht vorbei!» Mit diesem Ausspruch wurde die literarische Figur des Gandalf aus der «Der Herr der Ringe»-Reihe unsterblich. Der Zauberer schützt aber nicht nur Ringträger vor Dämonen, sondern auch digitale Infrastrukturen vor Cyberangreifern. Doch der Reihe nach: Während der Pandemie gründete David Haber Lakera. Diese hat die Mission, den grössten Firmen der Welt einen sicheren Umgang mit KI zu ermöglichen. Mittlerweile wurde Lakera vom Cybersecurity-Dienstleister Check Point erworben. «Und als VP besteht meine Aufgabe unter anderem darin, Check Point in eine neue KI-Phase zu führen und Sicherheitslösungen für deren mehr als 100’000 Grosskunden weltweit zu bauen», führt David Haber aus. Keiner wäre dafür besser geeignet: Haber kam 2016 nach Zürich, gründete zwei Unternehmen und verkaufte sie für gesamthaft eine halbe Milliarde Dollar. Schon damals trieb ihn die Frage um: Wenn wir uns als Experten schon schwer damit tun, KI sicher und reibungslos einzusetzen – wie muss es da erst Branchenfremden gehen? Aus dieser Überlegung heraus entstand Lakera.
Für Haber ist der sichere Umgang mit KI ein Schlüsselthema unserer Zeit, denn: «Wir erleben gerade die grösste technologische Transformation aller Zeiten, welche die Firmenlandschaft sowie die Art und Weise, wie wir arbeiten, kommunizieren und kooperieren, grundlegend verändert.» Und dies in nie da gewesener Geschwindigkeit. Die harte Realität lautet aber auch, dass weder Unternehmen noch Regierungen auf die Risiken vorbereitet sind, welche die KI-Revolution aus Cybersecurity-Sicht mit sich bringt. Darum entwickelt Lakera im Herzen von Zürich eine KI, die andere KIs überwacht und vor Missbrauch schützt. Und hier kommt nun «Gandalf» ins Spiel: Dabei handelt es sich um die grösste Gaming-Plattform im KI- und Cybersecurity-Bereich. «Tausende Unternehmen verwenden Gandalf als Weiterbildungsmedium und versuchen im Rahmen der Anwendung, Systeme zu hacken», erklärt Haber. Über Gandalf hat man mittlerweile über 100 Millionen Interaktionen gesammelt, was 40 Jahren an Hackingerfahrung entspricht. Mit diesen Daten wird die neuartige KI von Lakera gefüttert, die so andere KI-Anwendungen schützen kann.

KRISTOF HERTIG, 35

Senior Program Manager Digitalswitzerland, Zürich
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Florian Graf Photography
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Für Digitalswitzerland hält Kristof Hertig an der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft Ausschau nach Innovationen, welche die digitale Zukunft der Schweiz prägen werden. «Dabei gehört es zu meinen Aufgaben, diese aufkommenden Technologien zu verstehen, Anspruchsgruppen zu identifizieren und die richtigen Organisationen und Personen an einen Tisch zu bringen.» Dies tut Hertig mit dem übergeordneten Ziel, fachliche Silos aufzubrechen. Warum das so wichtig ist, zeigt eine zentrale Herausforderung des digitalen Zeitalters: die Geschwindigkeit. «Auch für Experten ist es angesichts der rapiden technologischen Entwicklung schwierig, die Übersicht zu bewahren», sagt er. Doch gerade für KMUs sowie die breite Bevölkerung sei das Tempo schwindelerregend. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf der Cybersicherheit – einem Thema, das trotz regelmässiger Schlagzeilen immer noch massiv unterschätzt werde, vor allem im Zusammenspiel mit KI. Digitalswitzerland will daher durch Kampagnen und gezielte Begriffsbildung die Komplexität reduzieren, Gefahren ansprechen – und insbesondere die Chancen der Digitalisierung und neuer Technologien greifbarer machen. Während sich derzeit vieles um KI dreht, wirft bereits der nächste technologische Umbruch seine Schatten voraus: «In ein paar Jahren werden Quantencomputer die Schweiz vor ganz neue, tiefgreifende Herausforderungen stellen.»

THOMAS HOLDEREGGER, 50

Security Lead Accenture Switzerland, Zürich
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Für Thomas Holderegger ist Cybersicherheit kein rein technisches Problem, das in IT-Abteilungen gelöst wird. Für den passionierten Experten, der das Security-Geschäft von Accenture in der Schweiz verantwortet und als Security Lead für Central & Eastern Europe Financial Services fungiert, ist Cyberresilienz vielmehr eine strategische Kernaufgabe. «Dementsprechend möchte ich Organisationen dazu befähigen, ihre digitale Abwehr im Einklang mit ihren Firmenzielen zu stärken.» Er unterstützt also CISOs darin, ihre Verantwortung wahrzunehmen, ohne dass dadurch überhöhte Sicherheitsstandards zur Businessbremse werden. Seine Erfahrung von der Wirtschaftsfront bringt Holderegger auch als Präsident des Cybersecurity-Komitees von Digitalswitzerland ein: In dieser Funktion orchestriert er den Dialog zwischen Experten, Verwaltung und Verbänden. «Hier geht es um das grosse Ganze – der Schutz kritischer Infrastrukturen und die nationale Sicherheitsstrategie stehen im Fokus.» Holderegger agiert als Übersetzer und Aufklärer, auch für das Parlament. In einer Zeit, da das Thema Cybersicherheit «trendy» geworden ist und sich Politiker gerne profilieren, mahnt er zur Sachlichkeit. Sein Ziel: Awareness schaffen und Überregulierung verhindern, ohne die Augen vor realen Schwachstellen zu verschliessen – und damit die Digitalisierung der Schweiz sicher ermöglichen.

ANTTI PARTANEN, 52

CISO Sunrise, Zürich
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Als zweitgrösster Player im Schweizer Telekommarkt ist für Sunrise das Thema Informations- und Cybersicherheit zentral. Und als Chief Information Security Officer (CISO) von Sunrise liegt es in Antti Partanens Verantwortung, genau dafür zu sorgen. «Darum entwickeln mein Team und ich die gesamte Sicherheitsstrategie, überwachen sämtliche Sunrise-Systeme, führen Tests durch und simulieren Cyberangriffe», erklärt Partanen sein Daily Business. Gleichzeitig sensibilisiere man über 2700 Mitarbeitende für Security Awareness und Cyberresilienz und stelle so sicher, dass alle gesetzlichen Überwachungs- und Auskunftspflichten erfüllt werden. Antrieb ist für Antti Partanen seit über 30 Jahren seine Faszination für Telekommunikation und Cybersicherheit. Langweilig dürfte es ihm auch in Zukunft nicht werden: Die Bedrohung durch Cyberattacken steigt, nicht zuletzt durch den vermehrten Einsatz von KI. «Und genau deshalb setzen mein Team und ich alles daran, Angreifern immer einen Schritt voraus zu sein.» Aktuell beschäftigt ihn vor allem der kontinuierliche Ausbau der unternehmerischen Cyberresilienz. Dieser ist deshalb wichtig, weil sich Kunden nur so jederzeit auf zuverlässige sowie sichere Verbindungen verlassen können. Die Einführung und Absicherung von «5G Standalone», also einem reinen 5G-Mobilfunknetz, das besonders gut gegen Angriffe geschützt ist, stellt in diesem Zusammenhang einen wichtigen Meilenstein der jüngeren Vergangenheit dar.

DANIEL SEILER, 46

Leiter Platform Services BACS, Bern
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Wenn ein Unternehmen mitten in einem Cybervorfall steht, zählt jede Minute. «Genau dann darf das Melden nicht zur zusätzlichen Hürde werden», sagt Daniel Seiler, Leiter Platform Services beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS). Man stelle sich nur mal vor, das eigene Unternehmen werde gerade Opfer eines Cyberangriffs und man versuche unter hohem Stress, den Vorfall den Behörden zu melden. «Darum haben wir den Cyber Security Hub so gestaltet, dass er auch in stressigen Momenten klar, einfach und verlässlich nutzbar ist», erklärt Seiler. Beim Cyber Security Hub (CSH), den er mit seinem Team entwickelt und betreibt, handelt es sich um eine zentrale digitale Drehscheibe für kritische Infrastrukturen. «Organisationen erhalten auf diesem Weg relevante Lageinformationen und konkrete Warnungen, können sich im richtigen Kreis austauschen und Vorfälle strukturiert melden», erklärt der ausgebildete Jurist. So steigt die Cyberresilienz dort, wo Ausfälle besonders wehtun, nämlich bei kritischen Infrastrukturen in Bereichen wie Energie, Gesundheit oder öffentlichem Verkehr. Für Daniel Seiler ist das wichtigste Feature des CSH jedoch unsichtbar: «Vertrauen – und zwar in den Kanal, die Qualität der Informationen und die Community, die ihn nutzt.»

BEATRICE SMIT, 41

COO Axpo Systems, Baden
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Sara Merz
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Sara Merz
Bei der Firma Axpo Systems verfolgt Beatrice Smit nichts Geringeres als das Ziel, «die kritische Infrastruktur unseres Landes zu sichern». Seit 2020 sitzt sie in der Geschäftsleitung der Tochterfirma der Axpo-Gruppe und ist als Chief Operating Officer tätig. Axpo Systems berät Firmen in puncto Cybersicherheit, zur Kundschaft zählen etwa der Flughafen Zürich und mehrere Schweizer Bahnunternehmen. Smit, ausgebildete Ingenieurin, studierte Kommunikations- und Informatik-Ingenieurwesen an der ZHAW. Ihre Karriere startete sie als Softwareentwicklerin und baute ihre Expertise bei den SBB im Störungsmanagement aus. 2022 schloss sie ihren Management-Master an der Uni Bern ab. Neben digitalen Themen zählt das Fliegen zu Smits grossen Leidenschaften. 2016 erwarb sie die Lizenz zur Berufspilotin. «Die Ausbildung hat mich als Führungskraft wahrscheinlich mehr geprägt als jedes Managementseminar», sagt sie. Denn die Aviatik habe ihr Denken fundamental verändert. «Obwohl ich aktuell nicht fliege, nehme ich die Denkweise aus dem Cockpit jeden Tag mit ins Büro.»

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ANDY YEN, 36

Gründer und CEO Proton, Genf
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Aurélien Bergot
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Aurélien Bergot
Andy Yen ist der Kopf des wohl meistgenutzten Schweizer Tech-Exports. Er ist Gründer und CEO von Proton mit Sitz in Genf, vor allem für ihren verschlüsselten E-Mail-Dienst Proton Mail bekannt. Yens Wort hat über die Branche hinaus Gewicht. Er gilt als einer der profiliertesten Verfechter von Online-Datenschutz und digitaler Privatsphäre weltweit. Ursprünglich stammt Yen aus Taiwan. Er promovierte an der Harvard University in Teilchenphysik und arbeitete später als Wissenschaftler am CERN. 2013, nach den Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden (42), gründete Yen zusammen mit Kollegen Proton Mail – mit dem Ziel, Datensicherheit für alle Nutzer zugänglich zu machen. Proton entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Dienstleister für verschlüsselte Kommunikation. Yen spricht regelmässig bei internationalen Anlässen wie dem Web Summit oder bei den Vereinten Nationen über die Bedeutung von Privatsphäre im digitalen Zeitalter. Unter seiner Führung wuchs Proton zu einem globalen Unternehmen mit über 500 Mitarbeitenden und 100 Millionen Nutzerkonten.
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