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Digital Shapers 2026

Cloudriders

Sie liefern Infrastruktur oder Anwendungen für das Cloud-Zeitalter.

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Digital Shapers: Cloudriders. KI-Illustration: Tessy Ruppert

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Die Digital Shapers treiben mit ihren Ideen und Projekten die digitale Transformation in der Schweiz voran. In zehn Kategorien werden die Vordenkerinnen und Vordenker aus Wirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft vorgestellt. Sie stehen für Innovationskraft, unternehmerischen Mut und den Willen, mit digitalen Lösungen echten Mehrwert zu schaffen. So wird sichtbar, wer die digitale Zukunft der Schweiz aktiv gestaltet und prägt.

LUCA CALLEGARI, 51

Managing Director Google Cloud DACH, Zürich
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Luca Callegari verantwortet bei Google seit dem Vorjahr das Cloud-Geschäft in der DACH-Region. Marianne Janik, Vice President Google Cloud EMEA North, hat ihn an Bord geholt. Callegari leitet die Vertriebsstrategie und soll die Expansion des Cloud-Anbieters in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorantreiben. Dort kämpft Callegari gegen starke Konkurrenten. Neben lokalen Anbietern sind die Hyperscalers Microsoft Azur und Amazon Web Services dort mit Cloud-Regionen vertreten. In der Schweiz startete Google mit der Cloud-Plattform Region Zürich im März 2019 und ist somit unter den Big Three der Pionier. Microsoft folgte im August 2019 und fügte zur Region Zürich noch Genf hinzu. Mit Microsoft ist Callegari bestens vertraut. Vor seiner Zeit bei Google arbeitete er 15 Jahre lang in verschiedenen Funktionen bei dem Softwareriesen. Von 2016 bis 2020 führte ihn seine Karriere zu Microsoft Schweiz, wo er als Leiter Marketing & Operations auch Mitglied der Geschäftsleitung war.

SERGE GANSNER, 64

CEO Luware, Zürich
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Die IT-Branche war nicht Serge Gansners Plan A. Zuerst studierte der Basler nämlich Medizin, brach das Studium aber nach zwei Jahren ab – und fand in den 1980er-Jahren als Quereinsteiger beim Schweizerischen Bankverein zur Informatik. Nach jahrzehntelanger Erfahrung steht er heute als CEO an der Spitze von Luware. Das Zürcher Softwareunternehmen ist ein international tätiger Anbieter von Customer-Experience-Plattformen und vereinfacht die Kommunikation in Contact Centern, am Empfang und im Service Desk. Mit zusätzlichen Büros in London, New York, Stuttgart und Warschau betreut Gansner rund 1200 Kunden weltweit. Seine Motivation: «Ob im Bankverein, im eigenen Unternehmen, später im Unternehmenscoaching oder jetzt als CEO bei Luware – meine Leidenschaft gilt der Team- und Organisationsentwicklung. Menschen weiterbringen zu dürfen, ist mein Antrieb.» Sein Ziel ist es, Luware als globale Customer-Experience-Plattform zu etablieren. Daneben verbringt der FC-Basel-Fan viel Zeit in der Natur und geniesst gemütliche Stunden mit Familie und Freunden beim Kochen.

Weitere neun Kategorien

MARKUS GEBERT, 43

Co-Gründer und CEO Hostpoint, Zürich
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Wenn im Gespräch zu digitalen Themen das Wort «Host« fällt, geschieht das oft im Zusammenhang mit Airbnb-Gastgebern, eben Hosts. Ein Apartment oder eine ganze Batterie an Ferienwohnungen hat Markus Gebert zwar nicht im Angebot – aber das Unternehmen, das er vor 25 Jahren als 18-jähriger Kantischüler mitgründete und bis heute als CEO führt, könnte man durchaus als eine Art Hotel beschreiben. Nicht für Menschen, sondern für Daten. Das «Hilton der Bits and Bytes» quasi. In Zahlen: Geberts Unternehmen Hostpoint beherbergt 1,3 Millionen Web-Domains, 80’000 E-Mail-Accounts und 340’000 Websites. Zu den Kunden zählen Konzerne wie Migros und Post, hauptsächlich aber KMUs. Wie jeder gute Hotelier spricht auch Gebert zwar gerne über die Zahl seiner Gäste – aber weniger gerne über den Umsatz. Zu vermuten ist, dass die Einkünfte, die sich zur Hauptsache aus Abos speisen, gegen 40 Millionen Franken jährlich betragen. Was zu Beginn des Jahrtausends noch eine Geheimlehre und somit ein wachsendes Business für spezialisierte Anbieter war, hat sich im Lauf der Jahre zu einem Commodity-Geschäft mit weltweiter Konkurrenz gewandelt . Trotzdem gelingt es dem Hostpoint-Chef und seiner 130-köpfigen Crew, das Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten: «Wir sind komplett inhabergeführt und speichern alle Daten in der Schweiz», sagt Gebert, «diese Swissness ist heute wertvoller als je zuvor.»
Von ausländischen Anbietern grenze man sich durch einen Kundensupport ab, der telefonisch zuverlässig erreichbar und in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch funktioniere: «Wer sein Geschäft gut und zuverlässig macht, kann mit einer tiefen Kunden-Wechselrate rechnen.» Stehen bleiben gilt aber natürlich auch in der Daten-Hotellerie nicht. KI wird in diesem Bereich wichtiger, etwa wenn es um Elemente in Web-Baukästen geht, ebenso bei der Generierung von Content auf Websites und Blogs oder der Automatisierung bei Webshops. Geberts Unternehmen residiert seit den Gründertagen in Rapperswil SG am Zürichsee. Nicht gerade das Silicon Valley der Schweiz, mag man da und dort möglicherweise höhnen. Gebert ist das egal. Es sei zwar nicht immer ganz einfach, neue junge Talente nach «Rappi» zu holen. Aber: «Wenn man sie einmal hat, dann bleiben sie. Auch darum, weil die Lebensqualität in dieser Gegend sehr hoch ist.» Wenn sich Markus Gebert mal gerade nicht ums Unternehmen kümmert, vernetzt er daheim als Smart-Home-Enthusiast Storen, Licht und Heizung, Stichwort: Heimautomatisierung. Oder wie es Gebert sagt: «Smart Home ist für mich privat auch eine Spielwiese, um neue Technologien zu entdecken.»

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ELMAR GRASSER, 61

CTO Sunrise, Zürich
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Goran Basic
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Er ist ein Mann der ersten Stunde im Bereich der Telekommunikation. Elmar Grasser, CTO bei Sunrise, gilt als einer der wichtigsten Architekten des modernen Mobilfunks im DACH-Raum. Schon als Kind in Südtirol von Funkgeräten fasziniert, fokussierte er sich im Studium auf Echtzeitsysteme. Sein beruflicher Weg ist ein roter Faden durch die Telekommunikationsgeschichte: Siemens, O2, E-Plus und nun Sunrise. Geplant war das so aber nicht, denn seine Karriere verlief ohne klassischen Masterplan, sondern war getragen von der Ambition, gesellschaftlich Relevantes zu schaffen. Bis heute erinnert er sich an sein erstes Handy aus dem Jahr 1994 – ein schweres Siemens-Gerät mit wackeliger Antenne, das laut seinen eigenen Worten «erstaunlicherweise schon SMS versenden konnte». Gleichzeitig erkannte er sofort das Potenzial dieser kurzen, diskreten Nachrichtenform. Was damals als faszinierendes technisches Novum begann, entwickelte sich für ihn schnell zu einer gesellschaftlichen Mission. Denn für Elmar Grasser war der Mobilfunk nie nur Technologie, sondern ein Mittel zur Demokratisierung der Kommunikation. Von der Standardisierung des GSM-Verfahrens bis zur Lancierung von 5G bei Sunrise hat er die grossen Sprünge der Branche mitgestaltet. Privat forderte ihn die Dynamik der Branche zwar durch viele Ortswechsel heraus, doch die Begeisterung blieb. Heute kümmert er sich mit seinem Team um die «Datenexplosion» in der digitalen Gesellschaft. Für die nächsten zehn Jahre sieht Grasser eine Welt, in der KI, Robotik und die Vernetzung von Milliarden Objekten den Datenfluss weiter massiv steigern – eine Herausforderung, für die er bei Sunrise bereits heute die technologische Infrastruktur von morgen baut.

JOSÉ LOPEZ, 48

Group CEO Convotis, Basel
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CHRIS KREBS PHOTOGRAPHY
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Wer verstehen möchte, wie José Lopez tickt, muss dem Takt der zwei Herzen lauschen, die in seiner Brust schlagen. Da wäre einerseits das Techie-Herz: «Ich bin ein passionierter Nerd, der schon mit zwölf Jahren seine ersten Zeilen Code schrieb.» Anderseits schlägt in Lopez auch das Herz eines empathischen Strategen, der als Sohn zweier Migranten die Mission verfolgt, technologischen Fortschritt in gesellschaftlichen Mehrwert zu verwandeln. Seine unternehmerische Reise begann 1996 mit der Gründung der eigenen Unternehmensgruppe, die er über Jahrzehnte aufbaute und entwickelte. Diese wurde später in die Convotis-Gruppe verschmolzen, die er als Group CEO führt. Bis heute hat sich der Kern seines Wirkens nicht verändert, wohl aber die Dimension: Kundenbedürfnisse stehen im Zentrum, und technische Hürden werden in Wettbewerbsvorteile verwandelt. «Heute sind Daten das Gold der Zukunft, doch viele Firmen betreiben noch immer Silolösungen. Wir brechen diese auf, um echte Intelligenz zu schaffen.» Unter Lopez’ Führung hat sich Convotis als Architekt für die «Next-Level-Digitalisierung» positioniert. Sein Ansatz ruht auf drei Säulen: Bauen, Betreiben und Optimieren. Ob es um hochsensible Daten im Schweizer Finanzsektor, komplexe Infrastrukturen für Kantone oder die IT- und KI-Integration für Unternehmen wie die PKZ-Gruppe oder Betty Bossi geht – Lopez liefert die Lösungen.

CHRIS KELLER, 53

Managing Director Europe Central AWS, Zürich
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Christian Keller ist bei Amazon Web Services (AWS) General Manager für die Region Europe Central. In dieser Funktion verantwortet er das AWS-Geschäft in 34 Ländern, darunter das der der Schweiz. Zuvor baute er das Enterprise-Geschäft von Apple in der Schweiz auf und hatte diverse Führungspositionen bei HPE und HP inne. Keller arbeitet direkt mit Kadern und Aufsichtsräten aus verschiedensten Branchen zusammen, die er bei der Einführung von KI-gesteuerten Betriebsmodellen unterstützt. Zudem steht er im engen Austausch mit Branchenverbänden und politischen Entscheidungsträgern. «Von Grossunternehmen über Start-ups bis hin zu öffentlichen Organisationen – ich sehe es als meine Aufgabe, diese Vielfalt an Organisationen auf ihrem Weg zu einer Cloud- und KI-first-Arbeitsweise zu begleiten», sagt Keller. In der Schweiz treibt AWS die digitale Transformation durch Cloud Computing und generative KI voran – unterstützt durch eine Investition von 5,9 Milliarden Franken bis 2036. AWS engagiert sich in der Qualifizierung von Tech-Talenten, etwa durch die Zusammenarbeit mit ICT-Berufsbildung Schweiz zur Ausbildung von Informatik-Lernenden in Cloud-Technologien.

MOHAMAD ALI MAHFOUZ, 48

Area Services Lead Microsoft Schweiz, Genf
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Die Chancen von KI und der Cloud werden gerne als praktisch endlos beschrieben. Doch wenn man sich im Unternehmensumfeld umhört, realisiert man rasch: Viele Firmen haben Mühe, sich die konkreten Potenziale dieser Technologien zu erschliessen. Genau an dieser Stelle agiert Mohamad Ali Mahfouz als Brückenbauer: «Meine Aufgabe besteht darin, den Firmenkunden von Microsoft dabei zu helfen, Technologien wie die Cloud optimal einzusetzen.» Um dies zu erreichen, skizzieren Mahfouz und sein Team mit dem jeweiligen Unternehmen die Vision, klären die Möglichkeiten und zeigen dann in einem Transformationsfahrplan auf, welche Technologien zielführend sind. Konkret gehe es um die Frage, welche Services und welche Plattform man wie verwendet, um sowohl neue Chancen zu ergreifen als auch Compliance und Cybersicherheit zu gewährleisten. Was Mohamad Ali Mahfouz an seinem Job besonders schätzt, ist die Möglichkeit, die rasante Entwicklung von Technologie hautnah mitzuerleben: «Business Cases, die heute noch weit entfernt scheinen, sind sechs Monate später bereits realisierbar», schwärmt der Experte. Firmen hier bei ihrer Transformation zu begleiten, sei unglaublich motivierend. Gleichzeitig mahnt Mahfouz aber davor, neue Technologie einfach zu implementieren, weil man es kann. «Eine Einführung sollte verantwortungsvoll umgesetzt werden und immer auf ein konkretes Ziel ausgerichtet sein.»

ROGER SÜESS, 52

CEO Green, Lupfig AG
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Während viele die Cloud als abstrakten Ort begreifen, sorgt Roger Süess für ein zuverlässiges Fundament. Als CEO von Green trägt er die operative Verantwortung dafür, dass die digitale Schweiz niemals stillsteht. «Vielen ist nicht bewusst, wie stark Zahlungsverkehr, Gesundheitswesen, Industrie, Verwaltung oder auch Unterhaltungsangebote von einer stabilen digitalen Infrastruktur abhängen», sagt er. Sein Erfolg misst sich am störungsfreien Betrieb: «Wenn man nichts von uns hört, ist dies ein gutes Zeichen, denn dann läuft alles.» Für Süess ist das Rechenzentrum weit mehr als ein Datenspeicher; es ist ein integraler Teil des Energiesystems. «Abwärme ist kein Nebenprodukt mehr, sondern eine planbare Wärmequelle für die Region», erklärt er. Damit sind Rechenzentren für ihn Infrastrukturbausteine der Energiewende, die fossile Heizsysteme ablösen und durch integrierte Notstromversorgung sogar einen Beitrag zur Stabilisierung der Netze leisten. In einer geopolitisch volatilen Welt setzt er zudem konsequent auf den Standort Schweiz. Datensouveränität ist für ihn kein Schlagwort, sondern eine Voraussetzung für das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Schweiz: «Wer weiss, wo seine Daten physisch liegen, weiss auch, welchem Recht, welchen Risiken und welchen Abhängigkeiten sie unterstehen.»

ERIC WOLFF, 59

CTO Salt, Zürich
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Eric Wolff prägte den Aufstieg der mobilen Kommunikation von den Anfängen bis in das Satellitenzeitalter aktiv mit. Seit 2015 ist er CTO bei Salt, dem drittgrössten Mobilfunkanbieter der Schweiz. In dieser Rolle verbindet er technologische Weitsicht mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung. Bereits nach seinem Ingenieurstudium arbeitete Wolff in der militärischen Telekommunikation. «Mich hat immer interessiert, wie man sichere und zuverlässige Kommunikation gewährleistet», sagt er. Als in Frankreich in den 1990er-Jahren die ersten GSM-2G-Netze entstanden, spielte Eric Wolff eine Schlüsselrolle im Aufbau eines Funkentwicklungszentrums. Eine Aufgabe, die ihn forderte und förderte. Er sagt: «Die mobilen Telekommunikationen sind in den 1990er- und 2000er-Jahren explodiert, sodass ich in diesem spannenden Sektor blieb und verschiedene Rollen übernehmen durfte.» Der jüngste Meilenstein gelang im letzten Jahr: Salt testete als erster europäischer Anbieter erfolgreich den SMS-Versand über Satellit auf herkömmlichen 4G-Smartphones. Ein entscheidender Schritt für Notfalldienste und Krisenkommunikation. Für Wolff ist klar: Die Technologie ersetzt das Mobilfunknetz nicht, sondern ergänzt es. Mit über 30 Jahren Erfahrung blickt Wolff zufrieden zurück: «Heute besteht meine Herausforderung darin, das weiterzugeben, was ich mir im Laufe der Zeit aneignen konnte.»

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ANDREAS WABER, 60

CEO Swiss Fibre Net, Zürich
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Andreas Waber ist der Kopf hinter Swiss Fibre Net (SFN). Seit der Gründung im Jahr 2013 führt er das Unternehmen als CEO und hat es zu einer festen Grösse in der Schweizer Infrastruktur gemacht. Seine Mission: Waber will das Quasimonopol der Swisscom aufbrechen und den Wettbewerb im Glasfasermarkt stärken. Haushalte sollen frei entscheiden können, über welchen Anbieter sie Internet- und Kommunikationsdienste beziehen. Waber geht pragmatisch vor und verfolgt ein Open-Access-Modell. Er bündelt die Glasfasernetze lokaler Energieversorger zu einer nationalen Plattform und schafft so eine Alternative zu proprietären Infrastrukturen. 2024 hat Waber mit der Gründung der Swiss FibreCo den nächsten Schritt unternommen. Die Gesellschaft, als deren Präsident er fungiert, treibt den Ausbau neuer sogenannter Fiber-to-the-Home-Netze, kurz FTTH, voran – und geht auch hier pragmatisch vor: Statt neue Rohre zu verlegen, werden bestehende Anlagen genutzt. Das senkt Kosten und reduziert bauliche Eingriffe – Win-win, ökonomisch wie ökologisch. Waber ist mit viel Erfahrung und Know-how ins Unternehmerdasein gewechselt: Vor seiner Zeit bei SFN war er in internationalen Technologie- und Telekom-Unternehmen tätig.
Er arbeitete unter anderem bei Hewlett-Packard, Oracle und Orange. In der Schweiz war er beim Energieversorger Energie Wasser Bern (EWB) tätig, wo er am Aufbau eines Glasfasernetzes beteiligt war. Finanziert sind SFN und Swiss FibreCo privatwirtschaftlich. Beide sind als Aktiengesellschaften organisiert und werden von Schweizer Energieversorgern und Netzpartnern getragen, die Infrastrukturen und Kapital einbringen. Das Modell setzt auf langfristige Beteiligungen statt kurzfristige Förderlogik und verbindet unternehmerisches Risiko mit regionaler Verankerung. Kooperationen mit lokalen Netzbetreibern bilden das operative Rückgrat; zugleich ermöglicht die offene Plattform nationalen Providern wie Salt und Sunrise diskriminierungsfreien Zugang. Sein Fachwissen bringt er seit 2025 auch als Vizepräsident im FTTH Council Europe ein. Privat engagiert sich der im Kanton Bern lebende Liberale in der Gemeindepolitik. Sein Ziel auch hier: Jeder Haushalt in der Schweiz soll selbst entscheiden können, bei welchem Anbieter er einen Vertrag abschliesst.
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