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Swiss-Finanzchef: Flugpreise steigen, Mittelsitz wird belegt bleiben

Das Fliegen wird teurer, sagt Swiss-Finanzchef Binkert am Bilanz Business Talk. An eine neue Sitzordnung in der Maschine glaubt er jedoch nicht.

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Nach dem beinahe totalen Stillstand fΓ€hrt die Swiss ab dem 15.Juni ihr Flugangebot wieder hoch. Die Rede ist von 15 bis 20 Prozent des ursprΓΌnglichen Angebots, wie Swiss-Finanzchef Markus Binkert im BILANZ Business Talk sagte (siehe Video oben). Β«Wir fliegen also auch dann immer noch beschrΓ€nkt.Β» Bis Ende Jahr wollen die Schweizer auf 50 bis 60 Prozent der KapazitΓ€ten kommen.
Dass der Mittelsitz um Abstand zu gewΓ€hren dabei frei bleibt, sieht Binkert hingegen nicht: Β«Ich denke es wird so bleiben, ansonsten kann man eine Airline gar nicht betreiben.Β» Zudem wΓΌrde die vorgeschriebenen zwei-Meter-Abstand-Regel nicht nur den Mittelsitz beinhalten, Β«das wΓ€re eine ganze SitzreiheΒ», so der Finanzchef, die ausgelassen werden mΓΌsste.
Nichts desto trotz werden sich Passagiere auf steigende Preise einstellen mΓΌssen. Β«In der Mittelfristigkeit gehe ich davon aus, dass das Fliegen teurer wirdΒ», sagt Binkert.

Wie werden wir in Zukunft fliegen?

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Europa ist wieder mΓΆglich

Vergangene Woche informierte die Fluggesellschaft erstmals konkrete Ziele, welche als erste wieder angeflogen werden. Dazu gehΓΆren etwa im Mittelmeergebiet MΓ‘laga, Barcelona, Madrid und Valencia in Spanien oder Brindisi, Florenz, Neapel und Rom in Italien.

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An europΓ€ischen Zentren werden Paris, BrΓΌssel oder Moskau bedient und in Skandinavien GΓΆteborg oder Kopenhagen. Zudem baut Swiss die bestehenden Verbindungen nach Amsterdam, Athen, Berlin, Lissabon, London, Porto und Stockholm aus.
(ccr)

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