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Porsche-Chef: «In China geht es aufwärts»

Oliver Blume führt Porsche in die E-Zeit – und vergisst dabei die emotionalen Verbrenner nicht. Ein Gespräch über Elektro, Oldtimer und Corona.

Dirk Ruschmann

FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - SEPTEMBER 10: Oliver Blume, chief executive officer of Porsche AG presents the new Porsche Taycan at the Porsche press conference at the IAA Frankfurt Motor Show on September 10, 2019 in Frankfurt am Main, Germany. (Photo by Sascha Schuermann/Getty Images)

Oliver Blume ist seit Herbst 2015 CEO bei Porsche, zuvor war er Vorstand für Produktion.

Getty Images

Herr Blume, vor einem halben Jahr haben Sie den E-Sportwagen Taycan vorgestellt. Ist er ein Erfolg?
Wir bekommen weltweit sehr gutes Feedback von Kunden und Fachmedien. Mit seiner herausragenden Fahrdynamik und den überragenden Fahrleistungen ist der Taycan einhundert Prozent Porsche. Noch vor der Markteinführung hatten wir rund 30 000 Kaufinteressenten. Mittlerweile sind mehr als 15 000 in feste Verträge umgewandelt. Unser Ziel lautet, in diesem Jahr 20 000 Taycan auszuliefern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das erreichen.

Erschliessen Sie mit dem Stromer neue Kundensegmente?
Auf jeden Fall. Rund die Hälfte der Taycan-Kunden haben sich zum ersten Mal einen Porsche gekauft. Wir führen mit dem Taycan also neue Kunden an die Marke heran.

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Dirk Ruschmann
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