Der Transportunternehmer Klaus-Michael Kühne erwägt, wegen der Einwanderungspolitik der Schweiz einen Teil seines Logistikkonzerns Kühne + Nagel aus der Alpenrepublik zu verlagern. «
Die Schweiz ist unberechenbar geworden», sagte der dort lebende Mehrheitsaktionär des Konzerns der Zeitung «Welt am Sonntag». Das Land könne keine Insel sein. Sein Unternehmen brauche Spitzenmanager aus vielen Ländern. «Sollte es tatsächlich zu Einschränkungen in der Zuwanderung kommen, müssen wir einen Teil unserer Hauptverwaltung irgendwo anders ansiedeln», sagte Kühne. Er hoffe, dass die Schweiz und die Europäische Union (EU) noch einen Kompromiss fänden, mit dem alle Seiten gut leben könnten.