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Gespräch

Uni-Zürich-Rektor Schaepman: «Wir wollen nicht von der Politik instrumentalisiert werden»

Er leitet in Zürich die grösste Universität des Landes: Michael Schaepman über den Kampf um Forschungsgelder, die Beziehung zum Nachbarn ETH und eine «Uni für alle».

Iris Kuhn Spogatsdf

Michael Schaepmann, Rektor Universitaet Zuerich

ERNEUERER Michael Schaepman will Start-ups fördern.

Marc Wetli

Für das Herz ist die Schwerelosigkeit eine grosse Belastung. Wegen der erschwerten Blutzirkulation sollten Astronauten daher nicht zu gross sein. Für Michael Schaepman, Rektor der Universität Zürich und über 1,90 Meter gross, einer der Gründe, seinen Kindheitstraum vom Reisen im All zugunsten der Geografie an den Nagel zu hängen. In seinem grosszügigen Büro, in einer Villa unterhalb der Universität, erzählt der 55-Jährige, warum er es nie bereut hat.

Herr Schaepman, Sie wollten Astronaut werden?
Das stimmt. Aber ich habe dann relativ schnell realisiert, dass daraus nichts wird, weil ich dafür zu gross gewachsen bin.

Nun sind Sie Rektor der Universität Zürich. Was hat Sie gereizt an diesem Posten?
9000 Mitarbeitende, die überdurchschnittlich gut gebildet sind, 800 davon Professorinnen und Professoren, sind ein faszinierendes Umfeld. Wenn man Diversität der Meinungen nicht als Problem anschaut, sondern als Vorteil, ist es der spannendste Job, den man haben kann.

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Iris Kuhn Spogat

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Anne-Barbara Luft

Anne-Barbara Luft

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